364) Corona-Lektionen 120 (Ende)

Oh mal wieder was zu Corona? Warum denn auf einmal? Also sicher nicht weil mich das Thema wieder besonders interessiert, es macht mich eher müde.

Eigentlich nur, weil ich die Reihe nach >Corona-Lektion 119 im Juni weder fortgesetzt, noch abgeschlossen habe. Und ich hasse Dinge, die nicht abgeschlossen sind und so unfertig umherdümpeln.

Also beende ich die Beitragsreihe heute, hier und jetzt. Vielleicht nehme ich sie irgendwann mal wieder auf, wenn ich es richtig finde, aber jetzt ist erst einmal Schluss.

Rückblickend ist da eine Menge Stoff zusammengekommen, ja es ist eine kleine Coronik … Chronik aus meinen Gedanken zum Umgang mit dem Virus und seiner buckligen Variantenschaft entstanden. Das Schreiben hat mir geholfen, meinen Kopf zu sortieren und war oft auch Ventil für Ereignisse, die mich beunruhigt oder geärgert haben.

Gedanken der letzten Wochen:

Abstand:
In den letzten Wochen gab es durchaus mal enge Situationen wo ich mir etwas hätte einfangen können, aber bislang hat’s mich nicht erwischt. Glaube ich zumindest. Klopf‘ auf Holz. Vier Dienstreisen habe ich heil überstanden, einige Hotelübernachtungen, Restaurantbesuche und ähnliches Zusammenkünfte mit anderen Menschen. Es ist nicht leicht Vorsicht walten zu lassen, wenn man nicht als dissozialer „Solitary Man“ abgestempelt werden will. Und ich kann ja auch nicht nur im Höhlen-Office sitzen, da drehe ich irgendwann durch. Ich muss raus, ich bin kein Cave-Man, dass habe ich in den letzten 2,5 Jahren gelernt.

Maske:
Sitze ich in Bus und Bahn sehe ich zunehmend blanke Gesichter, die nehme ich dann zwar war, will aber meine Energie nicht an ihnen verschwenden. Ich frage mich nur, wie wir die richtig dicken Bretter (Verzicht, Energie, Klima etc) bohren wollen, wenn wir uns an solch simplen Maßnahmen aufreiben. Aber ich glaube auch an das Gute im Menschen, es geschieht ja nicht immer mit Absicht. Gestern beispielsweise bin ich klitschnass in einen Erlanger Bus gehüpft, mit Schirm, Charme und ÖPNV-App und stellte dann nach drei Stationen fest, dass mich ein paar Fahrgäste mürrisch anschauten. Oh. Sorry. Mein verlegener Griff zur Maske. „Das ist nicht so, wie es vielleicht aussieht ;-)“

Rückblick:
Die erste Corona-Lektion ist hier am 13.03.2020 entstanden. In einer Zeit voller Unsicherheit und Ahnungslosigkeit. Niemand hatte einen substanziellen Schimmer davon, was da wohl noch alles auf uns zu kommen würde. Tja und dann kam eine Lektion nach der anderen, immer beginnend mit einem „Guten Morgen – Liebe Sorgen – Motiv“ aus dem Fenster. Es ging über die ersten „Lockdowns“, Home Schooling, bis hin zu Demonstrationen, gesellschaftlichen Spannungen und … ja auch schwarzer Humor war ab und zu dabei.

Hätte ich gewusst, dass sich soviel ansammelt, hätte ich eine eigene Kategorie vorgesehen, aber das nun im Nachhinein alles umfummeln … nöh … zu faul.

Wer es noch mal lesen mag, fängt am besten bei >Corona-Lektion 1 an und klickt sich dann durch. Die Beiträge sollten unten jeweils miteinander verlinkt sein. Wer sich eher nach Datum orientieren und „quer“lesen will, kann auch unten über die Rolle direkt einsteigen. Viel Spaß.

Also Schluss erst mal mit dem Format.

Hat (meistens) Spaß gemacht.
Blumen werden gereicht.
Nun Abspann bitte.

Buch & Regie: Icke
Fotos: Oooch Icke
Fehler: Wieder Icke
Recherche: Auge + Ohr
Umsetzung: Kopf+Finger
Mitwirkende: Bürger
Support: Ihr Leser mit euren Likes & Kommentaren
Danke

T.he End

Noch mal alle Beiträge der Reihe zum Drüberrollen:
—> Hier klicken (ggf ältere Beiträge nachladen)

334) Rückkehr ins Büro – Teil 5

Ich wollte euch ja noch an meinen ersten beiden Dienstreisen in Zeiten des New Normal teilhaben lassen 😉

Also, in KW 25 bin ich mit der Bahn nach Franken gefahren. Gähn. Laaaangweilig. Ja, im Prinzip schon, aber für mich war das eine Prämiere. Meine erste Dienstreise seit März 2020.

Die Vorbereitung ging recht locker von der Hand, beim Blick auf die Business-Klamotten im Schrank konnte ich mich aber auch nur zu Jeans, Hemd und Sakko durchringen. Mit einem Anzug würde ich mir dort wie ein Gockel vorkommen. Es ist vorbei. Den schwarzen könnte ich noch aufheben, den Rest … weg.

Im Zug saß ich zunächst allein, bei Leipzig setzte sich dann ein Ingenieur von BMW zu mir und startete sofort seine Video-Konferenz. Ich weiß nun alles über Robots in der Auto-Fertigung und habe dabei viele BMW-ler kennengelernt. Vermutlich war ich auch die ganze Zeit auf deren Bildschirmen zu sehen, aber da ich FFP2-Schmuck trug war mir das erst mal noch egal. Mal sehen, wie das läuft, sollten die Masken mal fallen. Ich glaube, da könnte ich zickig werden.

Auf der Etage, wo das Meeting stattfinden sollte, traf ich auf erfreute Gesichter. Manche Kollegen breiteten ihre Arme zur Begrüßung aus. Mir war das viel zu viel Körperkontakt, aber den asozialen Eigenbrödler wollte ich nun auch nicht geben.

In dem Meeting-Raum wo wir verabredet waren, wurde anscheinend ordentlich aufgerüstet in den letzten 2 Jahren. Ein Gigantischer Flat Screen, eine Kamera die der Stimme folgt und Lautsprecher in der Decke. Trotzdem saßen wir uns halt zu sechst gegenüber und es gab unweigerlich Situationen, wo man sich dann halt doch mal näher kam.

Beim Checkout im Hotel zückte ich meine Firmenkreditkarte und erst in diesem Moment fragte ich mich, ob die denn überhaupt noch funktioniert. Aber ja, sie tat es und verlangte gleich mal den PIN. Ach du Scheiße. Da war ich dann erst einmal ratlos. Aber dank top-geheimer Notizen in meinem Telefon, ging es nach kurzer Panikattacke weiter.

Bevor ich dann in dieser Woche meine zweite Dienstreise >in die Provinz nach NRW starten wollte, wurde ich erst einmal zurückgeworfen. Da hieß es für mich eine Woche „Green-Office“ im „Corona-Wartezimmer kurz vor Polen“, damit ich dem heimischen „Abklingbecken“ nicht zu nahe kam. Also quälte ich den Mobile Hotspot des Handys und hätte parallel ein Spiegelei drauf braten können, so warm war das Ding teilweise. Aber ich will nicht meckern, die Verbindung war sehr stabil, trotz Dauerkonferenz und Kamerabetrieb.

Am Vorabend meines Trips kamen dann leise Zweifel hoch. Soll ich fahren? Doch absagen? Meine Selbsttests waren zwar weiterhin negativ, aber ich hätte vielleicht doch blinde Passagiere in mir tragen können. Und was die anderen Kollegen so von zu Hause mitbringen würden, wüsste ich schließlich auch nicht. 

Am 05.07. im Morgengrauen ging es dann aber los. Vom „Corona-Wartezimmer kurz vor Polen“ mit dem Regio nach Berlin, dann per ICE nach Bielefeld und dann weiter per Regionalbahn zu meinem Zielort an der Pader. Beim Meeting hielten wir viel Abstand, das Dinner gab‘s im Freien. Was man halt so macht, um nicht den eigenen Urlaub kurz vorher zu gefährden. 

Zurück ging es heute wieder mit der Regionalbahn zunächst nach Bielefeld, dann per ICE nach Berlin und dann mit einem proppevollen und verspäteten 9-EUR-Regio wieder ins „Corona-Wartezimmer kurz vor Polen“. Eijentlich oooch schön hier.

Sechs Bahnfahrten an zwei Tagen aufeinander … das reicht mir dann erst einmal.

Was ich da alles schon wieder gesehen und gehört habe, so viel kann ich gar nicht schreiben 😉

Und wem das mit dem „Abklingbecken“ und „Corona-Wartezimmer“ etwas gaga klingt, der kann ja noch mal hier nachlesen

—> Marotten-Bingo im Corona-Wartezimmer – Vol.1

—> Marotten-Bingo im Corona-Wartezimmer – Vol.2

<— Rückkehr ins Büro – Teil 4

–> Rückkehr ins Büro – Teil 6

329) Corona-Lektionen 119

Oh, schön länger keinen Senf mehr zu Corona abgegeben, stelle ich fest. Aber mit >Senf sollte man eh sehr sparsam sein dieser Tage. Es ist ein knappes Gut geworden. Ich werde mich mal im Baumarkt erkundigen, ob man einen Wasserspar-Duschkopf auch auf Senf-Gläser schrauben kann. Aber bevor ich jetzt thematisch in einen Wagon der Transsibirischen Eisenbahn einsteige, lieber zurück zum Virus und seiner buckligen Variantenschaft.

Inzidenz:
Folgt man dem Infektionsgeschehen, steigen die Fallzahlen wieder deutlich an. Und deute ich die Corona-Kurve seit Frühling 2020 richtig, sind wir nun in der 6. oder 7. Welle und die kümmert sich anscheinend nicht um steigende Temperaturen und zunehmende Frischluft. Aber der Tisch ist ja auch reichlich gedeckt. Da heißt es fürs Virus, „all you can meet“. Großevents, Sport, Konzerte … lange Warteschlangen bei den Flughäfen und 9-EUR Gewühl in vollen Zügen. Da geht das Virus gern mehrfach zum Buffet und packt sich den Teller voll. Fettreserven für den Winter aufbauen.

Einschläge:
Und >Die Einschläge kommen näher, sagt man dann so salopp, zumindest wenn man nicht in Kiew sitzt. Der, die, das Virus erwischt immer mehr Kollegen im Freundes-und Bekanntenkreis. Laut den Statistiken auf www.berlin.de hat es in Berlin mittlerweile ein gute Million Menschen erreicht, also jeden 4. Einwohner, von der Dunkelziffer nicht zu reden.

Das große Kind war auf Klassenfahrt, eine Zimmergenossin wurde am dritten Tag positiv nach Hause geschickt. Seit Freitag schiebe ich also Corona-Wache und belüfte mich und den Nachwuchs. Mehr als Halskratzen war bei ihr bislang nicht festzustellen. Könnte ja auch andere Ursachen haben. Na immerhin viel Zeit, mich dem Blog zu widmen.

Teststrategie:
Um etwas mehr Gewissheit für Familie und Schule zu bekommen, stiefelt sie also nun täglich zum Test-Center, mit einer Erwartung auf ein positives Ergebnis, um dann wenigstens einen kostenlosen PCR-Test machen zu können, der uns dann wiederum erlaubt, sie offiziell von der Schule zu nehmen und den Rest der Familie darauf einzustellen. Ohne positiven PCR-Test gilt erst einmal Schulpflicht, auch wenn das Kind dabei `ne Virusschleuder ist. Alles ein bisschen Gaga. Ab 01.07.22 soll man sich nun bei Schnelltests mit 3 EUR beteiligen, was ich ja grundsätzlich nachvollziehen kann.

Ich warte schon auf die ersten Rabatt-Aktionen:

  • „Nach 9 Tests gibt‘s den 10. Test umsonst.“
  • „Sammeln Sie Payback-Punkte?“
  • „Familien-Karte – Ein Stäbchen für alle vier“
  • “Jahres-Abo – Unsere Flat-Rate für Großverbraucher“
  • Öko-Tarif – Use it twice“

Es bleibt spannend und ich höre schon das Gejammer im Herbst.

Schönen Sonntag noch

T.

314) Corona-Lektionen 118

Macht’n der Virus eigentlich so?, mag man ab und zu denken. Tja, sieht so aus, als würde er sich in die Sommerpause verabschieden. Der Anteil der Maskenträger im Supermarkt sinkt deutlich und auch in Bus und Bahn hängt das Textil schon wieder häufiger auf Halbmast. Großveranstaltungen sind wieder erlaubt und unser Gesundheitssystem steht noch. Na bloß gut. Wenn man sich anschaut, was in Shanghai und Peking schon wieder abgeht, möchte ich nicht tauschen.

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

Halbwissen:
Ach was haben wir nicht alles gelernt in den letzten zwei Jahren. Wir haben uns zum Hobby-Drosten und Freizeit-Chanasit entwickelt, konnten die Inzidenzen der Nachbarschaft herunterbeten und haben das Testbesteck so routiniert genutzt, wie die Fixer im Park das Ihre. Aber dieses Wissen ist erst einmal nichts mehr wert. Nun müssen wir umschulen. Die Waffengattung der Bundeswehr auswendig lernen oder uns mit militanter Zoologie beschäftigen, mit Mardern, Leoparden und Geparden. Und um unser Skillset zukunftsfähig zu machen, wäre sicher ein thematischer Abstecher in die deutsche Energieversorgung von Vorteil, ein Semester Photovoltaik, Möglichkeiten der NLG-Verschiffung und die neuesten Entwicklungen in der Wasserstofftechnik sollte man auch draufhaben. Sonst ist man am Stammtisch schnell abgehängt.

Events:
Letzte Woche waren wir auf einem Konzert. Nach 2,5 Jahren mal wieder. Drinnen! Mit anderen Menschen. Circa 1.500. Also das war schon gruselig. Während des Einlasses standen die Besucher noch vorsichtig und etwas verloren im Saal und hielten viel Abstand zu einander. Als aber der Gig begann, waren alle Freiräume mit warmen Aerosolen gefüllt. Wir entschieden uns für FFP2-Schmuck, fühlten uns dabei zwar irgendwie wie Außerirdische, war mir aber egal. Zwei Tage später meldete sich die Corona-App mit einem roten Ticket. Ei, Ei, Ei.

Gestern dann noch eine Sportveranstaltung, 8.500 Leute in der Berliner Max-Schmeling-Halle, auch mit FFP2 vor der Nase. Genug provoziert, jetzt verbarrikadiere ich mich für die nächsten Tage erst einmal in meiner Höhle und dünste aus. Schließlich wollen wir Ende Mai wegfliegen. Fliegst du weg mit deinem Sohn, vermeide nun das Omikron 😉

Rückblick:
Heute ist der 1. Mai, Tag der Arbeit. Vor zwei Jahren ungefähr, da wurde gerade die Maskenpflicht in Supermärkten eingeführt und man öffnete zögerlich die Baumärkte, damit die Kerle etwas zu tun bekamen. Klingt alles verdammt lang her und irgendwie verrückt wenn man das heute so liest.

Kleine Zeitreise gefällig?

Schönen Sonntag!

291) Corona-Lektionen 115

Gibt’s diesen Virus eigentlich noch? Ja, ja. Gibt’s noch. Das wird medial zwar gerade von Panzern überrollt und muss sich in U-Bahn-Schächten verstecken, aber es ist noch da. Wir geben ihm demnächst sogar noch mehr Raum, denn die Maßnahmen werden allerorts zurückgefahren und die Fluchtbewegungen aus Europas Osten machen es dem Virus und seiner buckligen Variantenschaft auch noch einfacher.

Ein paar Gedanken der letzten Tage

Inzidenz:
Die Steigt bereits wieder, bei all den Nachrichten aus Europas Osten wünscht man sich glatt eine zerstrittene Ministerpräsidentenkonferenz oder einen dramatischen Vortrag des RKI-Chefs (… ist geklaut, kam bei Extra 3 … trotzdem gut).

Homeoffice:
Heute exakt vor 2 Jahren bin ich kurz nach 04:00 Uhr aufgestanden und trat >meine letzte Dienstreise nach München an. Mein Team war schon sehr angespannt, manche reichten dem Gegenüber noch die Flosse, andere schon nicht mehr. Reinigungspersonal wischte bereits über Türklinken, Kollegen aus Bukarest wussten nicht mehr wie sie zurück nach Hause kommen, denn Bayern stand schon auf roten Listen. Alles Geschichte. Seitdem war ich in keinem Büro mehr. Zweimal hatte ich einen Anzug an. Einmal zur improvisierten Jugendweihe im Freien, einmal zu einem virtuellen Termin mit dem BMAS. Ich wollte die Klamotten schon mehrmals entsorgen … ich weiß. Mach‘ ich noch. Das große >Feuer spare ich mir noch auf, falls es hier demnächst die Heizungen abgedreht werden.

Vielflieger:
Die Sternenallianz hat mich mal >wieder angeschrieben. Sie verlängern zum x-ten Mal meinen „Vielflieger-Status“. Aus „Kulanzgründen“. Hah! Ich kann es nicht mehr hören. Ich will keine Post mehr von euch. Euer Geschäftsmodell ist tooooooot. Und da hilft es auch nicht wenn ihr Kataloge voller Nobel-Grills, Rasenmäher, Kaffeemaschinen, Fitnessarmbänder und Piloten-Uhren verschickt. Es ist vorbei! Akzeptiert es! Ich brauche keine 30 Seiten Reisegepäck und eure Vinothek ist auf mickrige fünf Seiten geschrumpft.

Seht es endlich ein.

Times have changed …

<— Corona-Lektionen 114

–> Corona-Lektionen 116

278) Corona-Lektionen 112

Die letzte Corona-Lektion erschien hier vor 15 Tagen. Oh, ha. Was ist nur los? Nichts mehr zu berichten? Wird das Virus auf dem Blog etwa endemisch? Noch nicht.

Ein paar Gedanken der letzten Woche:

Party:
Ich melde Vollzug. Meine kleine Sippe ist über alle Altersklassen durchgeboostert! Die Kids haben die Arme hingehalten, weil es viele Erwachsene nicht auf die Reihe kriegen. Sorry, für den Side-Kick, ich freue mich schon auf Post. Aber nun stehen uns alle Türen offen! Hah! Seit Tagen fressen wir uns durch die Restaurants der Stadt, dann rennen wir von Kino zu Kino. Wir stehen an den Berliner Rooftop-Bars und nippen hippe Cocktails während wir unten auf der Straße gefrustete Leute beim Spaziergang beobachten. Unter unseren Sohlen knirscht der Kaviar, der Champagner regnet vom Himmel. Prost! Danach tanzen wir bis zum Morgengrauen, wir sind so frei, wir schwitzen, wir atmen uns an, wir liegen uns in den Armen, wir haben es ja so vermisst. Es wird langsam etwas anstrengend, ich glaube ich habe > PPBS 😉

Impfung:
Und weil wir uns um die Nadel bemüht haben und das Omikron-Dings zum Glück nicht ganz so gefährlich ist, werden die Intensivstationen aktuell nicht überrannt. Was ja ein eigentlich positiv ist. Und weil das so „positiv“ ist, rüttelt der Ober-Hypochonder aus der Bayerischen Staatskanzlei an der vereinbarten Impflicht für Pflegeberufe. Aha. Ich darf also meine 101-jährige Omma seit Monaten nicht im Heim besuchen, der ungeimpfte Pfleger darf das aber mehrmals am Tag? What?

Inzidenz:
In > Corona-Lektion 105 vom 15.01.22 schrieb ich von einem Datenbankproblem bei der Fallerfassung im Bezirk Marzahn. Die Inzidenz lag „damals“ bei 60, dann tagelang bei 0. Seit dem beobachte ich die Corona-Karte und die Entwicklung der dortigen Zahlen. Sie entwickeln sich prächtig! So eine Aktie würde man sich wünschen.

  • 18.01.2022: 30,6
  • 21.01.2022: 290,1
  • 26.01.2022: 709, 7
  • 06.02.2022: 1415,7
  • 10.02.2022: 1764,5

Herzlichen Glückwunsch, Marzahn ist wieder in die Coronoberliga aufgestiegen und hat den Pokal fest im Blick.

Corona-Macke:
Ich liebe solche Momente und werde sie immer mal wieder ins Programm dieser Postille aufnehmen.  Also, ich stehe mit FFP2-Schmuck vor dem Gemüseregal und musste für die Paprikaschoten auf so eine „Hemdchentüte“ ausweichen, ich hatte nichts anderes dabei. > Shame on me. Nun klebte aber diese Tüte zusammen, normalerweise lecke ich kurz an Daumen und Fingerspitzen und löse auf diese Weise das haftende Problem. Nun konnte ich aber in dem Moment nicht an den Fingern lecken, da …

  1. Mein Leckapperat hinter dem Mund-Nasen-Textil verpackt war
  2. Daumen und Finger oral nicht zugänglich wären, weil die ja für den Moment die Maske hätten halten müssten
  3. Ich eigentlich in diesen Zeiten nicht an Daumen und Zeigefinger lecken will, weil ich vorher den Wagen angefasst bzw. verzweifelt nach der „Zucchini-Taste“ gesucht habe. Ganz hinten im Alphabet wohlgemerkt.

Oaaaah Maaan. Was tun?

Ich wäre dafür, dass man feuchte Kissen auslegt oder Praktikanten oder deren *Innen einstellt, die die Tüten anreichen. Aber bitte nicht anlecken!

<— Corona-Lektionen 111

–> Corona-Lektionen 113

263) Corona-Lektionen 107

Tja, was gibts neues bei Corona und seiner buckligen Verwandtschaft? Im Wesentlichen 3G im Handel und im ÖPNV auch, die Neuinfektionen sinken leicht, zumindest hier in Berlin. Alles Weitere könnt ihr woanders nachlesen. Möchte hier keine coronologische Coronik führen, sondern eher zurück zu uns … uns … tja … was sind wir eigentlich im Corona-Kontext? Gastgeber, Beobachter, Opfer, Nutznießer, Verstärker?

Interessante Frage eigentlich, aber nicht heute, ich komme ein anderes Mal drauf zurück.

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

Relativität:
In den Nachrichten sah die Kurve kürzlich schon sehr erfreulich aus, sie war fast am Boden des Diagramms angekommen. Beim genaueren Hinsehen sah ich, dass die Skala aber auch erst bei 300 -er Inzidenz begann. Vielleicht kann man mit dem Praktikanten, der das Chart gemacht hat, noch mal reden?

Nähe:
Ich schaue mit den Kids einen Weihnachtsfilm, da sitzen die beiden Protagonisten nebeneinander im Flieger. Sie sprechen sich an, sie pusten, atmen einander an, beide Gesichter nur eine halbe Armlänge entfernt. Instinktiv zucke ich selber schon zurück, so nahe ist mir kein fremder Mensch seit 2 Jahren gekommen. Außer vielleicht der Zahnarzt, aber der hat eine Maske auf. Es wird wohl noch dauern, bis ich eine solch fremde Nähe mal wieder zulassen kann.

Wortwahl:
Die Morgenpost schreibt in der Wochenendausgabe: „Beschäftigte in Pflegeheimen und Kliniken müssen bis Mitte März 2022 genesen oder geimpft sein.“

Also ihr lieben Beschäftigen: Wenn ihr aktuell im Intensiv-Bett liegt, dann habt ihr noch etwas Zeit, Ihr solltet euch aber ranhalten. Wenn ihr immer noch keinen Bock auf Impfen habt, dann legt euch mal bald eine Infektion zu, damit ihr das noch bis Mitte März 2022 hinbekommt. Denn ihr müsst „bis Mitte März genesen sein“.

Coronastalgie:
Neulich schrieb ich in >New Concert etwas nostalgisch über Konzert-Events vor der Pandemie und da kam mir das Wortspiel „Coronastalgie“ in den Kopf. Ich habe dann gleich die große Datenkrake befragt und es gibt den Begriff wirklich noch nicht, zumindest nicht im Deutschen. Also betrachte ich mich mal als Wortschöpfer, zumindest solange bis die großen Gazetten wieder übernehmen. Aber ich bin mir noch nicht im Klaren, von welcher Epoche ich mit diesem Begriff schwärmen will.

  • Von der Zeit vor der Pandemie? Mit interkontinentalen Reisen, Kultur, Party und Nähe?
  • Ober von der Zeit in der Pandemie? Mit Verzicht, Focussierung, Besinnung und Distanz?

In diesem Zusammenhang möchte ich noch mal meinen Beitrag >Postpandemische Belastungsstörung von Juni 2020 empfehlen. Der spielt in der damaligen Zukunft, im Juni 2021 und blickt zurück auf ein Jahr Pandemie. Eigenlob stinkt zwar, sagt man, aber ich find den gut und ich habe hier Hausrecht 😉

Schöne Woche noch!
T.

<— Corona-Lektionen 106

–> Corona-Lektionen 108

258) Corona-Lektionen 106

Wird es eigentlich noch hell oder schon wieder dunkel? Die Frage stelle ich mir gerade, wenn ich aus dem Fenster schaue. Die gleiche Frage kann man sich aber auch stellen, wenn man auf die Corona-Zahlen blickt. Aber ich habe überhaupt keine Lust heute auf das Infektions-und Impfgeschehen einzugehen, ich will schließlich auch keine Corona-Chronik … Coronik … hier aufbauen. Deshalb kehre ich heute mal wieder zum Alltag zurück und dokumentiere ein paar skurrile Momente, die zeigen, wie „coronarisiert“ wir schon alle sind 😉

Ausgewählte Situationen der letzten Tage:

Höhlenoffice 1:
Ich musste in einem Meeting etwas notieren, griff hektisch nach Stiften und bekam nur ausgedienten Stifte-Schrott zu greifen. So etwas hätte es vor Corona nie gegeben. Da fanden ständig neue Kugelschreiber den Weg in unsere Höhle. Fluggesellschaften, Hotels und Lieferanten versorgten uns ständig mit neuem Schreibbesteck. Ich setzte das Wort „Kugelschreiber“ auf die Einkaufsliste.

Höhlenoffice 2:
Am späten Nachmittag bimmelte ein mir völlig unbekannter Ton, ich konnte den überhaupt nicht zuordnen, die Kids zuckten auch nur mit den Schultern. Dann rief der Stammhalter aus dem Südflügel. „Papa, das ist dein Arbeitshandy!!!!“ Aha. Tatsache. Ich lade das Ding zwar regelmäßig auf und kommuniziere damit auch schriftlich, aber telefonieren? Nee! Ich rollte die Anrufliste zurück und sah den letzten Anruf am 9. Juli 2021 von einem „Unbekannt“. Tja, tut mir Leid, aber da war ich im Urlaub.

1G, 2G, 3G:
Der Stammhalter und ich zogen uns gestern James Bond (Moonraker) rein. Roger Moore besucht dabei einen Art Branson-Musk-Verschnitt der 70-er Jahre und schaut sich auf dessen Gelände um. Dabei willigt Bond ein, eine Humanzentrifuge zu probieren. Eine Assistentin klärt ihn ausführlich auf, welche g-Kräfte dabei wirken und was das mit den Astronauten so macht. Sie spricht von 1 g, 2 g, 3 g … über 10 g … bis 20 g. Der Stammhalter stutzt … verdutzt … und murmelt nur: „Hähh, 3G?“

Praxis:
Kurzer Termin beim Arzt, ich sitze im überbelüfteten, unterkühlten Warteraum. Außerhalb meines Blickfeldes höre ich einen unendlichen Dialog zwischen einem Ehe-Paar, aus dem ich hier nur Auszüge in herrlichem Berliner Dialekt wiedergeben kann. Und ich beschränke mich nur auf den Herren 😉

  • „Is‘do zum Kotzen hia!“
  • „Soll’n die Scheiße hia?“
  • „Woher soll ick‘n dit wissn‘, wat schreib‘ ick‘n da nun?
  • „Welche Medikamente?“
  • „Müss‘n die doch wissen“
  • „Soll ick jetze die janze Liste meener Pillen hier uffschreiben?“
  • „Kann do‘ nich‘ wah sein, hia!“
  • „Die erste Impfung?, Keene Ahnung, Mensch.“
  • „Und die zweete? Wees ick doch nich‘“
  • „Müssen die doch wiss‘n“
  • „Man, dit liest doch eh keena“

Ohne die beiden zu sehen, wusste ich, warum die in der Praxis wahren 😉

Und dann folgte das Highlight: Ein weiterer Patient betritt die Praxis „oben ohne“, stellt sich an den Tresen und platziert sein Anliegen:

  • Er: „Hallo, ich hab einen Termin.“
  • Sie: „Haben Sie auch eine Maske?“
  • Er: „Ja. Soll ich die jetzt aufsetzen?“
  • Sie: „Ja, wäre schon angebracht, oder?“

Herrlich, leider war mein Telefon-Akku fast leer, ich hätte das am Liebsten aufgenommen und malte mir ein anderes Dialog-Ende aus.

  • Sie: „Ach wo, wissen sie, wir tragen die Dinger hier nur zum Spaß und die anderen 50 Patienten auch. Aber bei ihnen machen wir eine Ausnahme. Setzen Sie sich doch. Einen Kaffee vielleicht, einen Keks, ein Stück Stolle?

Ich geh‘ kaputt …

<— Corona-Lektionen 105

–> Corona-Lektionen 107

255) Corona-Lektionen 105

Vor knapp einem Jahr, habe ich >Corona-Lektion 56 geschrieben. Würde ich den nun einfach kopieren, wäre dieser Beitrag hier schnell verfasst. Ein paar Dinge sind jedoch anders.

Gedanken der letzten Woche:

Déjà-vu?
Seit Tagen sehe ich die lila Welle auf der Corona-Karte näherkommen. Hätte ich jeden Tag ein Foto gemacht und würde ich die Bilder hintereinander abspielen, sähe das Ganze wie eine heranrückende Schlechtwetterfront aus. Wieder steigt ein beklemmendes Gefühl auf, es nimmt Tag für Tag zu, genauso wie im Frühjahr und Spätherbst 2020 und man kann sich nur schwer dagegen wappnen. Fenster vernageln und Sandsäcke stapeln bringt nichts.

Alles anders?
Aber die Situation ist eben nicht direkt vergleichbar. Wir kämpfen mittlerweile gegen Delta und erwarten jeden Moment, dass Omikron an die Tür klopft. Beide sind anscheinend viel ansteckender, als der initiale China-Import. Wir haben nun Test-Center, mehrere Impfstoffe, eine Corona-Warn-App und einen digitalen Impfausweis. Lief alles andere als flüssig, aber immerhin, haben wir das Besteck. Aber wir haben eben auch einen virologisch nennenswerten Teil der Gesellschaft, der meint, er hätte die Weisheit mit dem eigenen Löffel gefressen und, dass sie das alles nichts angeht.

Freiheit?
Soll von mir aus jeder glauben was er will, aber wenn eine bockige, teils auch manipulierte, influencierte Minderheit, das ganze Land in Geiselhaft nimmt, macht mich das sehr wütend. Am meisten ärgert mich, dass die Gegner der Corona-Politik für sich in Anspruch zu nehmen, auf die Straße zu gehen und laut „Freiheit“ zu fordern. Vielleicht sollte man es mal umdrehen und es sollten die Menschen auf die Straße gehen, die all die Maßnahmen vernünftig mitgemacht haben und mittlerweile die Faxen dicke haben.

Infektion?
Eine kleine, disziplinierte Familienfeier sorgte anschließend für mächtig Trubel und Verunsicherung, weil Kinder U12 dabei waren und danach positiv getestet wurden. Und wenn der Stammhalter danach mehrere Tage Kopfschmerzen hatte, man selber mal nicht den besten Tag erwischt hat oder die Corona-Warn-App rot bimmelt, dann stellt man sich gleich die bange Frage. „Hat es uns nun auch erwischt?“

Handeln?
In >Corona-Lektion 104 habe ich die drastischen Worte von Herr Wieler zitiert, als er circa 400 Tote pro Tag überschlug, bei der Zahl von 52.000 Neuinfektionen Mitte November. 400 Tote, die Zahl ist schwer zu greifen. Die Jungs von >Lage der Nation haben es diese Woche etwas plastischer gemacht. Jeden Tag ein Flugzeugabsturz über Deutschland. Keine Überlebende. Jeden Tag.

Und damit kommentierten sie ja nur noch mal die 52.000 Neuinfektionen von Mitte November. Unterstellen wir mal einen weiteren exponentiellen Anstieg und 70.000, 80.000, 90.000 Infektionen pro Tag sind es schnell 650 Tote und mehr. Zwei Flugzeugabstürze. Pro Tag. Rums. Rums.

Zwang?
Ich bin bestimmt kein Freund von staatlichem Zwang und beim Thema Impflicht war ich innerlich unentschieden, aber vermutlich ist es der einzige Weg raus aus dem Schlamassel. Die Gesellschaft wird nicht durch eine Impfpflicht gespalten, sondern durch fehlende klare Ansage und mangelnde Entscheidung dazu. Sollen sie es machen, dann gibts 6 Monate Getöse und dann ist das Thema durch. (Stichwort: Gurtpflicht, Helmpflicht, Rauchverbot, Masern, Meldepflicht, Census etc). Vielleicht hilft es Impfskeptikern oder Impfgegnern auch, sich erhobenen Hauptes aus dem inneren Konflikt oder von schwurbelnden Einflüssen von Freunden, Bekannten und Schwiegereltern zu lösen.

Wird vielleicht nicht jedem Leser hier schmecken, aber das ist ja auch mein Blog hier, hier habe ich Hausrecht und bestimme wie die Tische gestellt werden!

Schönes Wochenende!

PS: Apropos Hausrecht. Ich muss die beiden Bilder aus dem >Oktober-Trip nach Sachsen noch mal bringen.

Nun haben die da ein richtiges Problem. Wenn kapieren sie endlich, dass es da einen Zusammenhang geben könnte?

<— Corona-Lektionen 104

–> Corona-Lektionen 106

251) Corona-Lektionen 104

Meine Güte, da habe ich mal sechs Tage die Corona-Tasten ruhen lassen und schon überschlagen sich die Ereignisse. Kaum ist 2G in Berlin eingeführt, gehts nun in Richtung ((2G+(MASK)OR(TEST)OR(DISTANCE) x 10 Sprachen / 4 Millionen Einwohner), die das hier noch kapieren und vor allen Dingen mitmachen müssen.

Nicht falsch verstehen, ich will die Maßnahmen nicht durch den Kakao ziehen, aber es fällt mir als aufmerksamer Pandemie-„Follower“ mittlerweile schon schwer, nahe am aktuellen Regelungsgeschehen zu bleiben.

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

Machtvakuum
Die eine Regierung winkt bereits zum Abschied in die Kameras, die andere ist noch nicht mal richtig im Amt und dieses Virus macht es sich genau in dieser Nische bei 7°C Außentemperatur gemütlich. Kuschel, Kuschel. Gekommen um zu Bleiben, zumindest für die nächsten fünf Monate, fordert es einen ständigen Klappsitz im Bundestag. Es überlegt aber noch, bei welcher Fraktion es lieber sitzen mag.

Hektik
Es kommt Dynamik ins Impfgeschehen, keiner weiß so genau ob‘s die Booster-Interessenten sind oder die Impf-Debütanten. Impfzentren wurden im Sommer mangels Arbeit geschlossen, nun werden Hausärzte überrannt. Schlau. Shopping-Center veranstalten Impf-Events und Impf-Busse versuchen den Stoff in die „Quartiere“ zu bringen. Ich habe es schon mal in einer früheren Corona-Lektion vorgeschlagen: Überlasst das vielleicht einfach den Lieferdiensten 😉

Frust
Es ist alles nur schwer zu ertragen. Natürlich versucht man immer Konsens herzustellen hier zu Lande, deshalb dauert alles viel länger, als anderswo. Ist ja irgendwie auch gut. Aber ich kann das Kollegen im Ausland kaum noch erklären. Deutschland war maßgeblich an der Entwicklung von Impfstoff beteiligt, hatte dann aber keinen abbekommen. Dann war der Stoff endlich da und man konnte sich um einen Termin „bemühen“. Irgendwann wollte das Zeug aber keiner mehr haben, da legte man es auf Halde oder verklappte es vor dem Verfallsdatum im Klo oder Ausland. Nun haben wir genug davon vorrätig, die Leute (egal warum) wollen & sollen es kriegen, aber nun mangelt es an Personal. Und an Tests mangelt es auch.

Nahezu gleichzeitig feiert man Karneval oder lädt zu Bundesliga-Spielen vor ausverkauftem Haus ein. Kapiere ich alles nich‘.

Mann des Tages
Das war für mich heute der Herr Wieler vom RKI, mit einer ganz einfachen Mathe-Rechnung. Liebe Kinder bitte aufpassen: Bei 52.000 Infektionen und einer aktuellen Case Fatality Rate (klingt besser als „Sterben“) von 0,8% sind das ca. 400 Tote. Pro Tag. Überschlage ich das mal bis Weihnachten sind das circa 12.000 Menschen. Mindestens. Schöne Weihnachten! Das hat er nicht gesagt, aber ich fand sein Statement an die Ministerpräsidenten sehr gut und deutlich:

Auszug:

„Aber die alle, da sterben 400 von in den nächsten Wochen, da kann keiner mehr was ändern, mit bester medizinischer Versorgung nicht.“ (…) „Also bitte haben Sie das immer im Kopf, da können wir nichts mehr dran ändern. Wir können nur noch nach vorne gucken … (…)

Ich hoffe, dass unsere geschäftsmüdende Regierung zugehört hat … und alle Impfgegner auch.

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