172) Corona-Lektionen 67

Ich erspare mir heute eine Einleitung. Ich gehe sofort aufs Thema dieses Beitrags:
Medien und informationelle Fremdbestimmung in diesen Zeiten.

Eigentlich halte ich mich für jemanden, der gerne Informationen aufsaugt, Nachrichten hört/schaut und auch den politischen Diskurs verfolgt. Jetzt will ich hier wirklich nicht zum Medien-Bashing aufrufen, aber das, was aktuell ins Volk getrötet wird, ist nur schwer zu ertragen. Während die einen die Pandemie nahezu komplett aus dem Programm heraushalten, diskutieren sich die anderen zu Tode. Wenn uns der Virus nicht dahinrafft, dann wohl der Informationelle Burnout. Weil aber auch wirklich jeder seinen Senf dazugeben muss. Schon schlimm genug, dass Corona die Nachrichten und Diskussionsformate beherrscht, aber auch das Programm zwischendurch wird ständig vor die Corona-Kulisse gezogen. Ich glaube, die Leute sind nicht unbedingt Corona-müde aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung, sondern eher weil sie es nicht mehr hören können. 

Und das halte ich für gefährlich, denn Menschen ziehen sich dann aus dem Geschehen zurück und machen es sich in ihrer Blase gemütlich. Oder sie gehen Hetzern auf den Leim.

Da ist zum einen die schiere Menge der Informationen. Aber auch mein Eindruck, dass das wenigste wirklich eine Relevanz hat, etwas konstruktives beiträgt oder zum aktuellen Moment passt. Nähert sich beispielsweise der Mittwoch, wo das „Corona-Kabinett“ tagt, wird sich spätestens ab Sonntag davor, das Maul zerrissen. Kaum verlässt die Kanzlerin die Pressekonferenz, regt sich schon irgendwer auf, dass beim Thema Schule kein bundesweiter Konsens herrscht. Muss es denn? Ist es denn so ein Drama, wenn Bayern da anders agiert als Berlin? Spielt das infektionstechnisch irgendeine Rolle? Nein! Aber es wird geredet und geredet. Wertvolle Zeit mit Nebensächlichkeiten vergeudet. Dann wird mal jubelnd erklärt, dass Firma x und Firma y nun gemeinsam Impfstoff produzieren. Super! Durchbruch! Rettung naht! Die Euphorie beim Hörer wärt aber nicht lange. „Das geplante Werk kann Ende 2022 mit der Fertigung beginnen“. Na großartig. Ich finde es ja gut, wenn positive Nachrichten übermittelt werden, aber ist diese Information jetzt nötig? Schürt das nicht noch mehr Zweifel und Medien-/Politik-Verdrossenheit?

Was hätte eigentlich die Nachrichten bestimmt, wenn Corona nicht in unser Leben getreten wäre? Vermutlich hätten wir übers Klima gesprochen. Ach stimmt, Klima haben wir ja auch noch. Oder über flüchtende Menschen. Ja, auch die gibt‘s noch und sie hausen in übelsten Lagern, während wir diskutieren, ob Friseure wieder öffnen und Fußpflege nicht auch zur Menschenwürde gehört. Wahrscheinlich hätten wir auch mal erörtert, wie sich Digitalisierung langfristig auf die Beschäftigung auswirkt. Digitalisierung ist etwas mehr als Homeoffice und fehlendes WLAN an den Schulen. Und wahrscheinlich hätten wir jeden Morgen irgendwelche Twitter-Ergüsse des Mannes mit den orangen Haaren erlebt. 

Na immerhin, doch noch etwas positives an Corona gefunden…

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161) Mit Zettel und Stift 3

Mahlzeit, da bin ich wieder. Ein frohes neues Jahr noch!

Wer meinte, im Januar 2021 wird schlagartig alles besser, wird spätestens beim Neujahrsspaziergang gestern gemerkt haben, dass uns mindestens mal 12 graue Wochen bevorstehen, bis wir ansatzweise Frühling kriegen. Was man da machen kann?

Nüscht. Die Nerven behalten, mit offenen Augen vor die Tür gehen und sich über die dargebotenen Skurrilitäten wundern. 

Berlin war schon immer ein Eldorado für Zettelschreiber und Schilder-Fetischisten. Mit C_r_na tobten sie sich dann aber erst recht aus. Man kann heute kaum noch durch Schaufenster schauen, alle sind zugeklebt mit Verhaltenshinweisen (Maske, Abstand, etc) , Hinweisen zu Online-Bestellungen und Treueschwüren im Tone „Wir sind bald wieder da“. Oder Verabschiedungen im Stile „Alles muss raus, wir schließen“.

Aber ich will dem fiesen Virus nicht gleich wieder so viel Aufmerksamkeit schenken. Also starten wir erst einmal Viren-frei.

Das erste Exemplar kommt kunterbunt daher, schön gestaltet, aber ich habe auch nach mehrmaligem Lesen nicht verstanden, worum es eigentlich geht.

Das nächste Ding, ist eher düster und man muss schon nah herantreten, um es lesen/fühlen zu können. Allerdings frage ich mich schon, wie ein offizieller Wegweiser in den 2020-er Jahren wirklich noch „Duft und Behinderten Garten“ lauten kann. Übel. Die deutsche Sprache ist doch zu mehr fähig.

Die nächste Botschaft ist wieder handgeschrieben und zeugt von unseren Wohlstandsproblemen. Nun kann man wunderbar spekulieren, wie die Geschichte ausgeht. Werden sie sich finden und gemeinsam mit dem Benz in die Sonne fahren?

Und dann wieder so ein typisch deutsches Schild. Ein kleiner Stadtpark um die Ecke wurde ganze zwei Jahre saniert. Fußwege neu, Rasen und Spielgeräte, alles neu. Und damit alles seine Ordnung hat, gibt‘s an der einen Wiese ein stattliches Schild. Als wenn das auch nur irgendeinen interessieren würde, dass nur diese Wiese zum Liegen da ist. Eine Woche später war das Schild mit Edding verziert, jetzt kann’s keiner mehr lesen.

Die nächsten Hinweise kommen von der Stadt und zeigen uns seit letztem Frühjahr die Verhaltensregeln im Volkpark. In verschiedenen Sprachen. Denn Berlin ist ja multi-kulti. Die Reste der Schilder hängen immer noch da, völlig aufgeweicht und unbeachtet.

Und zum Schluss gibts noch etwas Brain Food in gelb.

<— Mit Zettel und Stift 1

<— Mit Zettel und Stift 2

139) Mit Zettel und Stift 2

Man könnte meinen, die Mitmenschen glotzen nur noch auf Displays und tippen auf Tastaturen. Aber mit Zettel und Stift wird doch immer noch eine ganze Menge kommuniziert hier in der großen Stadt.

Ob Hilferufe, politische Statements oder kriminaltechnische Kreidemarken. Jeden Tag gibt es etwas Neues zu lesen. Den ersten Teil habe ich ich im Dezember 2019 veröffentlicht. Kaum zu glauben, es scheint eine halbe Ewigkeit zu sein.

Und weiter geht‘s!

Sie können verwirrend sein …
… auch irgendwie vergessen …
… oder hochaktuell ….
… oder herzzerreißend …
… und beängstigend … was ist hier geschehen …
… zu guter Letzt aber irgendwie auch wieder gut!

Und liebe Leute? Gut gewesen? Oder irgendwie doof? Feedbacks und Kommentare gern unten drunter.

Schönen Sonntag!
T.

<— Mit Zettel und Stift 1

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131) Corona-Lektionen 40

Auf der Corona-Demo am 01.08.2020 brüllten Teilnehmer solch Worte wie „Lügenpresse“ und „Fake News“ in die Berliner Luft. Sie zielten damit auf die klassische Presse ab.

Fake News und Lügenpresse sollen daher heute mal exklusives Thema für diesen 40. Beitrag meiner Reihe der Corona-Lektionen sein. Wer hätte gedacht, dass mal 40 Beiträge draus werden…

Aber zum Thema:

Zunächst sind doch Fake News erst einmal nur falsche Informationen, als offizielle „Nachricht“ verpackt, die gezielt von irgendwem lanciert werden, um Ziele zu erreichen. Oder einfach nur um Chaos zu stiften. Die Nachricht sieht echt aus, ist aber falsch. Und das schließt erst einmal keinen Urheber aus. Solch eine Falschinformation könnte von der Presse selbst stammen, genauso aber auch von Regierungen, Hackern, Parteien und allmöglichen Organisationen und Bewegungen. Für die Urheber dieser Fake News wäre es natürlich am besten, die Presse schluckt den Frosch und ermöglicht somit eine freie Bühne. Medien-Häuser haben daher immer mehr damit zu tun, den Wahrheitsgehalt einer Nachrichten abzusichern. Und weil das gar nicht mehr so einfach ist, der Presse eine Falschinformation unterzujubeln, publizieren die Urheber im Internet. Da geht ja schließlich alles. So meine ich, ist der Begriff Fake News ursprünglich mal entstanden.

Journalismus soll aber nicht nur vorlesen, sondern eben auch Mißstände, Unwahrheiten und Täuschungen aufdecken. Und da sind wir beim Dilemma. Denn solchen Recherchen sind manch einem Autokraten oder Meinungsführer sehr unbequem, denn sie entlarven die eigentliche Agenda, ihr falsches Spiel. Also stellen sie sich breitbeinig hin, zeigen mit dem Finger auf die Presse und johlen „Fake News“ laut im Chor. Sie instrumentalisieren den Begriff für ihre Zwecke, werfen „all die Medien“ in einen Topf und unterstellen ihnen, gezielt Falschinformationen zu produzieren. Der deutsche Begriff „Lügenpresse“ ist da noch viel krasser, denn er verbindet die Worte „Lüge“ und „Presse“ ungerechtfertigterweise zu einem nachhallendem Begriff. So, als würden sich Springer, Süddeutsche, FAZ, Neues Deutschland, RTL, SAT und die öffentlichen Sender täglich im Kanzleramt treffen und festlegen, welche Nachrichten denn heute zu verbreiten sein. Und weil das ja dann alles „gelenkt“ ist und man „denen da“ nicht mehr trauen kann, verlangen Demonstranten „endlich Wahrheit“ und glauben eher halbgaren „Nachrichten“ und Wackel-Videos im Internet. Denn das muss ja dann folglich die „Wahrheit“ sein. Was für eine gequirlte Grütze.

All die, die je in einem diktatorischen System gelebt haben, wissen wie erstrebenswert eine breite Medienlandschaft ist. Falls sie das vergessen haben, dann sollten sie sich noch mal erinnern. Gar nicht so lange her.

Und wenn sie noch nicht das „Vergnügen“ hatten, sollten sie vielleicht einfach Menschen aus Ländern fragen, die sich derzeit schnurstracks auf eine solche Zeit zu bewegen. Hoffentlich macht‘s dann bei den Schreihälsen klick.

Grüße aus Berlin
T.

By the way, wer noch nicht Florian Schröders Auftritte zunächst beim NDR und dann als Gast bei den Querdenkern gesehen hat, sollte das mal tun. Großartig. Verdient einen Preis!!

In diesem Sinne: „Maske auf, Abstand halten, Nachdenken“! (Zitat Schröder)

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125) Corona-Lektionen 34

Sind seit dem letzten Beitrag dieser Reihe (>hier) wirklich schon wieder drei Wochen vergangen? Mensch, die Zeit rast doch, oder? War das eigentlich vor Corona auch schon so? Viele sagen ja, sie hätten kein Gefühl mehr für die Zeit, die so vergeht.

Andere berichten, sie fühlen sich in einer anderen Realität. In mehreren Realitäten sogar. So geht’s mir auch. Und solche Realitäten, die sollen heute mein Thema sein.

Widmet man sich den Nachrichten, gibt’s aktuell verschiedene Realitäten:

  • Da gibt‘s Berichte aus Ländern, die verstanden haben, dass sie ein ernsthaftes Corona-Problem, aber immerhin drastische Maßnahmen eingeleitet haben.
  • Da sind Länder, die zögerlich wieder öffnen und eine Riesen-Angst vor dem Schulbeginn haben, wenn die Corona-Souvenirs auf dem Schulhof getauscht werden.
  • Da gibt’s Regierende, die Corona immer noch als „Blödsinn“ abtun und mit Thumbs up in die Kamera grinsen, während ich mich frage, ob der Virus vielleicht doch mal an deren Haustür klopfen könnte.

Dann folgt der dünne Sport, die Lotto-Zahlen und das Wetter. Immerhin Wetter gibt’s noch.

Wenn ich danach zufälligerweise in Filme, Serien oder Werbung hineinzappe, fühle ich mich völlig fehl am Platze:

  • Da schippern Kreuzfahrtschiffe durch die Karibik und Kripo-Beamte untersuchen einen Mordfall im Rotlicht-Milieu.
  • Da gibt es Game-und Talkshows vor Publikum, meistens Retorte. Wenn die Ränge leer sind, kommt der Applaus vom Band.
  • Und auch die Werbung zwischendurch führt uns durch eine heile Welt. Nix Virus, nix Maske, nix Abstand, sondern alles beim Alten.

Ist es vielleicht das Sommerloch? Oder müssen sie die alten Gerichte wieder warm machen weil seit März nichts mehr produziert oder synchronisiert wurde? Bringt man einfach dieselbe Sauce immer wieder, um die Leute bei Laune zu halten? Bis dann mal alles wieder „so wie früher“ wird?

Vielleicht schaue ich ja zu wenig TV, um mir ein vollständiges Bild zu machen. Aber wo ist der elegante Geheimagent im Smoking, der mit Mund-Nase-Schutz eine Dame rettet? Wo ist die gelbe Comic-Figur, die sich die Hände desinfiziert, wenn sie vom Skateboard steigt? Wann sehen wir endlich die erste Vorabend-Serie mit Homeoffice, Seifenspender und Glasscheibe an der Kaffee-Bar?

Das ist doch die Realität! Oder bin ich im falschen Film?

Frohes Nachdenken! Kommentare gern hier unten drunter!

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92) Corona-Lektionen 14

Stolpert man dieser Tage durch die Nachrichten, kann man sicher sein, dass unter den nächsten zehn Wörtern, das Wort „Corona“ fällt. All die anderen großen Probleme unserer Zeit scheinen nicht mehr zu existieren. Die Flüchtlingskinder in Griechenland können von Glück reden, wenn sie noch 30 Sekunden Sendezeit vor den Lotto-Zahlen kriegen. Die große Suchmaschine findet für das Wort „Corona“ 7.000.000.000 Treffer, mehr als für das Wort „Sex“, das bringt nur 5.000.000.000 Treffer. Aber wann ging das eigentlich los? Wann trat Corona auf die Medien-Bühne?  

Also wühlte ich mich durch die ARD-Mediathek, um das mal nachzuvollziehen.

01.10.2019 
Militärparade zu 70 Jahren Volksrepublik China, Hong Kong, neuer Pflege-TÜV, Klimaschutzpaket, Internet Cookies, Brexit, Strache und die FPÖ, das Wetter

01.11.2019
Deutsch-Indisches Regierungstreffen, Russisch-Türkischer Militär-Einsatz in Nord Syrien, Demos in Bagdad, Internet Kontrolle in Russland, Wahl in Bolivien, neue EZB Präsidentin, Madrid übernimmt Ausrichtung der UNO Klimakonferenz, Qualitäts-Checks in Pflegeheimen, Allerheiligen, das Wetter

01.12.2019
Koalitionsvertrag SPD/CDU, AfD in Sachsen-Anhalt, Kenia-Bündnis in Sachsen, Von der Leyen wird EU-Chef, Unterwanderung der Kommando Spezialkräfte, Spendensammlungen zur Adventszeit, Bundesliga, Kultur, das Wetter

01.01.2020
Neujahrsfeste, Angriff auf US-Botschaft in Bagdad, Silvesterkrawalle, 30 tote Tiere im Affenhaus, Papst auf Neujahrsmesse, Hong Kong, Bus und Bahn in Augsburg kostenlos, Nominierung der Kulturhauptstadt Europa, Vierschanzentournee, Lottozahlen, das Wetter

01.02.2020
Rückkehrer aus Wuhan in Frankfurt gelandet, Amtsenthebungsverfahren Trump, Buschbrände in Australien … Hah! Da war es doch gerade eben, oder? „Wuhan“. Also „Corona„. Aber das muss doch vorher schon …. ich scrolle noch etwas zurück und checke die Titel-Bilder der Sendungen.

21.01.2020
Weltwirschaftsforum, Klimaschutz, Amtsenthebungsverfahren Trump, Kohle-Ausstieg, „Rat der Arbeitswelt“, Finanzminister Scholz, Gedenkfeier für Manfred Stolpe, Holocaust-Ausstellung, Paul-Ehrlich-Preis, Teilerfolg für Künast, Bundeskanzlerin Merkel ehrt Berliner Sportvereine, Das Wetter. Corona? Nicht einmal im Nebensatz

Aber wann war das nun? Genau einen Tag später.

22.01.2020
Da titelte die Tagesschau „Lungenkrankheit in China, Mehr infizierte durch Corona-Virus.“

Aber das war in China, weit weit weg.
Na ja, und von da an ging es Schlag auf Schlag.

28.01.2020
Neuer Coronavirus erreicht Deutschland

02.02.2020
Zwei Corona Fälle in Deutschland

13.02.2020 
China räumt höre Fallzahlen ein

26.02.2020
Deutscher Gesundheitsminister warnt vor „Epidemie“.

So, und den Rest kennen wir ja. Seit dem sind noch nicht einmal 8 Wochen vergangen.

Schöne Ostern

T.

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76) News-Cocktail

Sagt mal, geht’s nur mir so? Bin ich der einzige, der das Gefühl hat, dass hier etwas mächtig in Schieflage gerät?

Kaum hat ein Thema die Bühne betreten, wird es einen Tag später schon wieder verdrängt und es steht ein neues Problem dort oben im Rampenlicht. Und schlimmer noch. Es ist nicht nur das Thema an sich. Auf das kann man sich ja einstellen und man kann sich damit beschäftigen. Aber solch „ein“ Thema wird mit zig verschiedenen Auffassungen, Sichten und Färbungen transportiert, so dass man gut daran tut, mehrere Varianten davon zu hören. 

Hier ein Schlückchen meines News-Cocktails der letzten Wochen:

Brexit, Buschbrände, Klima-Krise, Erderwärmung, Davos, Stürme, Unwetter, Tesla-Proteste, Thüringenwahl, AfD-Zugewinne, Terror von Rechts, Hanau, Handelskonflikt, USA, Vorwahlen, Trump, China, Reisebeschränkung, Corona, Covid-19, Quarantäne, Hamsterkäufe, Absage Groß-Events, Libyen, Syrien, Flüchtlinge, Griechenland, Türkei, Grenzöffnung, Tränengas, Digitalisierung, Schulschließung, Kündigungen, Kurzarbeit, Container-Mangel, Masken-Mangel, Nudel-Mangel, Hamsterkäufe, Hass-Kommentare, Beleidung im Fußball, Verrohung, … und all das nur mal eben angekratzt und sicher vieles gar nicht aufgeführt. All das on top zu unserem Job und den Herausforderungen des Alltags. 

Was ist nur los hier?
Ja, früher gab es auch Nachrichten. Ja, früher gab es auch Konflikte und schlechte Zeiten. Aber ist das nicht alles ein bisschen viel? Überblickt das noch einer? Hat das noch einer im Griff?

Und was ist die Konsequenz daraus?
Abschalten? Abtauchen? Trash-TV schauen und sich mit Nichtigkeiten berieseln? Ich hoffe nicht … das wäre auch nicht gut.

Was kann man tun?

PS: Ach so … das soll jetzt hier keine Einladung sein, auf die Medien einzudreschen … Kommentare dieser Art werden nicht freigeschaltet. Pech gehabt 😉

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64) Mit Zettel und Stift 1

Eigentlich erstaunlich, wie viel doch trotz all der Digisierung immer noch mit Stift und Papier geschrieben wird. Berlin ist das Eldorado der Zettel-Freaks und Edding-Aktionäre. Jeden Tag sieht man etwas Neues.

Das ist manchmal LUSTIG:
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Oder auch ROMANTISCH:
2019-12-28 17_03_24-Window

Häufig auch mal AMBIVALENT:0C1DCB5F-2980-4BE7-AE66-532AFE7EFC6B

Oder auch sehr IRRITIEREND:
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Aber auch durchaus SYMPATHISCH:
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—> Mit Zettel und Stift 2