18) Küchentisch, Elektrischer Stuhl und Schoko-Eis

Ein neuer Küchentisch soll her. Der alte hat lange treuen Dienst geleistet, aber nun ist auch mal gut. Aus Holz, vier Ecken und maximal 2 Meter lang. Ach so, ausziehbar sollte er auch noch sein. Mehr nicht. Kann doch nicht so schwer sein, oder? Für eine erste Recherche wähle ich mich in ein Möbel-Portal ein.

Ein Klick auf „Esstische“ bringt erfreuliche 436 Esstische zu Tage. Bestens, da sollte sich doch etwas finden lassen. Das wird ein Spaziergang. Ich setze die Filter auf 90-100 cm Breite, maximal 200 cm Länge und das Material auf „Holz“. Die mächtige Zahl 436 schrumpft auf eine kümmerliche 23 herunter. Abzüglich der Tische, die irgendwie metallische und farbige Anteile haben, bleiben noch 13 Modelle. Ziehe ich noch die Tische ab, die nach fränkischer Bauernstube aussehen, überleben gerade mal lächerliche 10 Exemplare. Und da habe ich noch nicht einmal auf Dekor, exakte Maße und Preis eingeschränkt. Kann das sein? Sind unsere Vorstellung so extrem? Das scheint ein größeres Projekt zu werden. Dann wohl doch ab zum Möbel-Markt. 

  • Nicht weit von uns entfernt, fahren wir abends spontan dort vorbei. Der Markt ist riesig, schließt aber bereits in einer Stunde. Nur wenige andere Kunden stehen uns im Weg, es gibt sogar 33% Rabatt. Den würden wir schon gern mitnehmen, wenn es sich machen lässt. Zwei oder drei Tische passen aus der Ferne grob ins Beute-Schema, bei den Details aber fallen sie alle durch. Wir sind frustriert.
  • Wir fahren wenigstens noch „schnell“ zum Möbel-Schweden nebenan, einen Büro-Stuhl fürs Töchterchen suchen. Der Markt hat eine Stunde länger auf und notfalls finden wir dort zum Dinner noch ein paar Schweden-Bouletten. In der Büro-Abteilung finden wir schnell einen Dreh-Stuhl, die Laune steigt sofort wieder. Leider kriegen wir von dem Stuhl ständig eine gewischt. Ein elektrischer Stuhl quasi. Für Kinder. Im Einzelhandel. Die Lust vergeht uns, wir brauchen 20 Minuten, um diesen blau-gelben Press-Span-Tempel wieder zu verlassen
  • Fünfzehn Kilometer stadtauswärts hat man vor ein paar Jahren einen neuen Möbel-Markt auf die Wiese gesetzt. Ein Riesen-Teil. Da muss es unseren Tisch geben. Wo sonst, wenn nicht da? Letztlich standen ein paar Kandidaten dort herum, waren aber auch nicht das Richtige. Manche hatten gigantische Zahlen auf dem Preisschild zu stehen, ander konnte man bis auf 2,80 Meter ausziehen. Was soll ich damit anstellen? Luxus-Tapeten drauf einkleistern? Immerhin gibts für Sohnemann im Erdgeschoss eine Kugel Schoko-Eis. Ausgesprochen lecker ist das die und deutlich günstiger als im Bio-Vegan-Fair-Laktose-Öko-Koscher-Eis-Kaffee bei uns im Kiez.

Bei 80 Millionen Menschen in Deutschland, gibt es doch bestimmt 40 Millionen Haushalte. Angenommen die Hälfte davon besitzt einen Küchentisch. Sind die alle aus Press-Pappe, kreisförmig und quietsch-bunt? Hat schon mal einer Lebenszeit und Auto-Kilometer berechnet, die man auf der Suche nach einem Küchentisch verbrauchen kann? Allgemein denkt man doch immer, in dieser Welt gibt es alles in tausenden Varianten, Farben und Spezifikationen zu haben. 

Da bin ich mir nicht mehr so sicher. 

Wird uns das nur vorgegaukelt? Eine Angebots-Blase. Ist das alles eine Mogel …ähm … Möbel-Packung? 

Andere Beiträge zum Einzelhandel:

40) Spülmaschine

Spülmaschinen sollen ja eigentlich Arbeit abnehmen, sie können uns aber auch ganz gut beschäftigen. Andere schreiben über diese weißen Monster, ich tat es auch schon. Eine Spülmaschine kann ein Geschenk oder ein Graus sein. Je nachdem was man von ihnen will und zu welcher Tageszeit man ihren „Service“ bemüht.

Ist man am Abend nur müde und will Geschirr und Gläser aus den Augen haben, ist sie ein Segen. Einfach nur die Klappe öffnen und das ganze Zeug halbwegs sinnvoll unterbringen. Die Schwerkraft hilft da ungemein. Abend für Abend kann man das Schwedische Porzellan darin entsorgen, bis die Maschine voll ist. Dann noch ein Tab hinterherwerfen, Super-Programm auswählen (viel hilft ja viel… weiß man ja), Klappe zuwerfen und dann schnurstracks ins Bettchen. Gute Nacht. 

Schon ganz anders verläuft dagegen das Ausräumen der Maschine am Morgen. Zunächst ist da die Fülle an Material, die auf einmal zu Tage tritt. Wer hat das eigentlich alles dort hineingestellt? Um effizient vorzugehen, versuche ich mehrere gleichartige Dinge mit einem Mal zu greifen und an ihren Plätzen zu verstauen. Also zum Beispiel die großen Teller in die eine Hand. Alle kleinen Teller in die andere. Nach dem all die zueinander passenden Dinge eingesammelt sind, finden sich jedoch immer mehr „Singles“ im Spüli.

  • Da ist ein Plastik-Deckel zu einer Frischhalte-Dose, allerdings fehlt die Dose. 
  • Eine Souvenir-Espresso-Tasse von der Algarve tanzt aus der Reihe und lässt sich nicht stapeln.
  • Der Bier-Becher vom „Hosen“-Konzert ist umgekippt und hat Dreckwasser in sich gesammelt.

Alle Einzelgänger müssen nun separat gegriffen und verstaut werden. Mit jedem dieser Teile singt meine Laune und steigt das Risiko, dass ich mir nun doch noch den Kopf an einer offen Schranktür stoße. 

Der Erfinder in mir wird wach: 

  • Warum können wir nicht einfach zwei Spül-Maschinen haben? Aus der einen Maschine bedient man sich mit sauberem Geschirr, in die andere packt man gleich danach die dreckige Teile.
  • Warum gibts denn noch keinen Küchenschrank, dessen Innenleben sich quasi von selber reinigt? Das lästige Ausräumen hätte ausgedient, nur das Einräumen bliebe noch.
  • Warum gibt es keine Roboter, die nachts heimlich alle Einzelteile entsorgen. Wenn das jemand anderes macht, sind wir doch alle dankbar, oder? Nur wir selber können uns doch davon nicht trennen.

Ich weiß, ich weiß … das sind alles Wohlstandssorgen. All die Fragen werden für einen Moment an die Seite gelegt, wenn der weiße Aparillo mit einem Dauer-Piepton und „Error `20“ im Display auf sich aufmerksam macht. Sofort entwickelt sich die heimische Wohnküche zum Waschraum auf dem Camping-Platz. Wie früher. Alles schön per Hand. Die gängige Suchmaschine rät zur vollständigen Demontage des Abwasserschlauches. Auch den Siphon und die Rohre unter der Spüle sollte man bei der Gelegenheit mal abbauen.

Sonntag scheint ein guter Moment dafür zu sein. Ich liege mit Oberkörper und Taschenlampe im Spülschrank, baue alles ab und lege die Teile in das Spülbecken über mir. Durch den Einsatz der Küchen-Rolle bleibt alles erstaunlich trocken. Uff. Die erste Hürde ist erfolgreich genommen. Durch irgendetwas abgelenkt, widme ich mich kurzzeitig einer anderen „Challenge“ im Familien-Haushalt. Als das erledigt ist, stocke ich kurz. Wo war ich doch gleich stehengeblieben ….? Ach ja. Den Siphon und die Rohre durchpusten.

Also kehre ich zum Spülbecken zurück, drehe das Wasser auf (viel hilft viel…) und versuche den Dreck aus den Rohren zu kriegen. Das geht soweit ganz gut voran, bis ich merke, dass ich mit meinen Socken in einer schnell größer werdenden Pfütze stehe…

In diesem Moment schaue ich auf den Siphon in meinen Händen.

Schei…. !

Frühere Beiträge zu „weißer Ware“:

37) Senf am Morgen

Wieder so ein Moment, bei dem ich am liebsten laut „Schei…“ schreien möchte. Es ist Freitagmorgen um 06:45 Uhr. Die Familie sitzt am Frühstückstisch. Wir schieben Cornflakes und Toasts in unsere Futterluken und nippen an Kakao und Kaffe. Ein paar Wörter lösen sich aus unseren Kehlen, aber für tiefergehende Gespräche fehlt es an Zeit und Energie. Also mache ich den Anfang und beginne schon einmal, den Tisch abzuräumen. Geschirr und Besteck kommen in den Spüler, Wurst und Käse gehören in den Kühlschrank. Alles reine Routine, ich könnte es mit verbundenen Augen. Also reiße ich die Kühlschrank-Tür auf und … sehe einen Senfbecher in der untersten Ablage der Kühlschranktür? Aber das geht nun wirklich nicht. Ich brumme mein Unverständnis in den Raum. Der Platz unten in der Tür ist für große Tetra-Packs und Flaschen reserviert, aber bestimmt nicht für kleine Senf-Becher. Da bin ich etwas eigen und kann schnell zickig werden. Also greife ich den Senf-Becher am Schlafittchen, um ihn in die oberste Etage zu befördern. Meine Feinmotorik liegt aber noch im Bett und schläft. Der Becher fällt zu Boden und zerplatzt. „Klatsch“ macht es. Ein großer Haufen gelber Senf liegt auf den Bodenfliesen vor dem Kühlschrank. Oaaahh, nö!!! Bitte nicht das jetzt! Das brauche ich jetzt echt nicht. Es riecht hier wie am Schwenkgrill auf dem Weihnachtsmarkt. Wie kriege ich das nun wieder weg? 

Mit ein paar Blättern Küchen-Papier von der Rolle? Nein, das ist irgendwie zu trocken. Vielleicht mit feuchtem Lappen oder Schwamm? Auch nicht, dann verschmiere ich das alles bloß noch. Also begebe ich mich auf die Knie und baue den Senf-Berg mit Torten-Heber und Crêpe-Besteck ab.

Um so mehr ich mich dort unten auf den Fliesen so umsehe, um so deutlicher sehe ich, dass sich der Senf noch weiter verteilt hat. Senf-Spritzer an den Tür-Fronten, weitere Kleckse an den Blenden und so weiter. Großartig.

Ach man, das ist doch eine riesige „Schei…“ fluche ich. 

Zum Glück ist heute Freitag und nicht Montag.

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33) Ceran-Feld

Habe ich schon einmal darüber geschrieben, dass es mich auf die Palme bringt, wenn Haushaltsgeräte oder andere Maschinen mitdenken und vermeintlich intelligent in meinen Alltag eingreifen wollen? So etwas wie piepende Geschirrspüler und Waschmaschinen? Oder etwa geistig gestörte Saugroboter? Oder das nie endende Bimmeln des Autos, wenn ich mal nicht angeschnallt bin? Ja, habe ich. Auf meiner Hitliste der nervigsten Haushaltsgeräte arbeitet sich auch unser Ceran-Feld in der Küche beharrlich nach oben. Es hat nun die Top 5 der Liste erreicht, also verdient es einen Beitrag hier in aller Öffentlichkeit. Das Kochen auf vier Flammen ist eh schon stressig genug, aber unser Ceran-Feld kann mich auf fiese Weise an den Rand eines Tobsuchtsanfalls bringen. Auf Fläche 1 blubbert ein Gemüse, auf Fläche 2 eine Beilage, auf Fläche 3 steht die Soße und wartet bereits auf ihren Einsatz. Fehlt also nur noch das Steak. Aber zunächst muss dazu ordentlich Hitze auf Fläche 4 entstehen, damit die Pfanne so richtig heiß wird. Nichts ist schlimmer, als ein Steak in einer Pfanne, die nicht heiß genug ist, oder? Nun hat sie ausreichend Temperatur, es kann losgehen. Ich warte trotzdem noch einen Moment und beobachte dabei die Küchen-Uhr. Ich will warten bis die nächsten vollen 5 Minuten erreicht sind, um beim Steakbraten nicht ständig rechnen zu müssen, wieviele Minuten, denn nun schon vergangen sind. Es ist so weit und ich lege die Steaks in die Pfanne. Sofort tut sich etwas unter dem Fleisch. Phantastisch, so muss es sein. Auf einmal aber sabbert der Topf auf Fläche 2 und spuckt etwas Wasser. Es blubbert mehr aus diesem Topf und das Ceran-Feld fängt an zu piepen. Ich kenne das Piepen schon und mein Puls steigt an. Das Piepen heisst so viel wie „irgendwo läuft etwas über und wenn du blöder Mensch das nach dem fünften Piepen nicht stoppst, schalte ich schlauer Herd mich erst einmal ab“. Ich drehe die Hitze auf Fläche 2 etwas herunter, trotzdem befindet sich nun aber Wasser auf dem Ceran-Feld. Bevor ich mir überlegen kann, wie ich das Wasser vom Glas entfernt kriege, ohne mir die Pfoten zu verbrennen, piept der Herd zum fünften Mal und schaltet sich ab. Na großartig. Man bekommt das Ceran-Feld aber nur wieder angeschaltet, wenn man alle 4 Flächen geräumt und die Flüssigkeit entfernt hat. Wo soll ich aber mal soeben vier heiße Töpfe zwischenparken? Dazu fehlt mir gerade der Platz. Das Manöver dauert zwar nur eine kurze Zeit, aber lang genug, dass die Pfanne mit den Steaks abkühlt. Nachdem das Ceran-Feld wieder zum Leben erwacht ist, versuche ich schnell wieder die alte Hitze in die Pfanne zu kriegen. Vergeblich. Die Steaks geben ihre Flüssigkeit ab und schwimmen nun darin vor sich hin. Mann, du dämliches Kochfeld! Ich wollte kein gekochtes Steak!!! Welcher schlaue Ingenieur hat sich diese bekloppte Abschaltautomatik einfallen lassen? Ich wünsche mir eine dumme Kochstelle!

Frühere Beiträge zu widerspenstigen Gerätschaften:

17) Frischhalte-Folie

Dem Erfinder der Küchenrolle könnte ich jede Woche den Nobel-Preis aushändigen. Was für eine einfache, multifunktionale Errungenschaft, ohne die wir doch aufgeschmissen wären. Sie führt meine Liste der Top-Küchenhelfer klar an. Kurz danach folgt die Alu-Folie. Ökologisch natürlich nicht ganz so korrekt, aber sonst super im Handling. Einfach über eine Kante gezogen, hat man eine dünne Lage Alu in der Hand, die man nun wunderbar um etwas drumherum knautschen kann. Kommen wir nun aber zu „Aromata Frischhaltefolie 75 Meter“. Meinem persönlichen Horror und daher auf dem letzten Platz der Liste gelandet. Immer wenn ich zu der länglichen Pappschachtel greife, stelle ich fest, dass der „Anfang“ nicht mehr aus der Packung herausguckt, sondern sich um die Rolle gewickelt hat und an ihr festklebt. Dann nehme ich die Rolle aus der Packung, pule mit meinen kurzen Fingernägeln an dem Anfang herum und bekomme irgendwann ein paar Millimeter der Folie zu fassen. Nun packe ich die Rolle zurück in die Pappe, denn ich will ja zum Abtrennen die gezahnte Kante der Verpackung nutzen. Dann die erste Herausforderung: Wie herum gehört aber nun die Rolle zurück in die Pappe? Ist das wichtig? Macht das später etwas aus? Egal, Hauptsache irgendwie rein. Kaum ist die Rolle zurück in der Pappe, ziehe ich an der Folie. Leider läuft das aber gar nicht rund. Die Folie kommt irgendwie schief und dehnt sich an einer Ecke schon mächtig. Also ziehe mehr von ihr ans Tageslicht, in der Hoffnung, es würde sich wieder ausgleichen. Nach 50 Zentimetern will ich dann doch langsam mal den Trennvorgang einleiten. Dann die zweite Herausforderung: Zieht man nun besser von oben nach unten oder von unten nach oben? Intuitiv ziehe ich diesmal von oben nach unten. Aber auch das hakt ständig irgendwie und ich muss ganz schön zerren. Ungefähr bei der Hälfte der Strecke, kippt die bereits abgetrennte Folie nach hinten weg und klebt an der noch festen Hälfte fest. Mir bleibt nichts anderes übrig, als nun auch noch den Rest zügig über die kleinen Zähne zu ziehen. Aber die Folie reißt nun nicht mehr gerade, sonder die Trennung läuft nun diagonal durch die Folie. Mein Stück Folie wird nun nicht mehr viereckig. Es hat eher die Form von Afrika. Ich trenne den letzten Zentimeter ab, Afrika fällt in sich zusammen und sieht nun aus wie Malta. Wie sollte ich diesen Klumpen Folie nun über meinen Pizza-Rest ziehen? Vielleicht kann ich die Folie ja wieder irgendwie „auffalten“. Aber jeder weiß, wie so etwas endet. Ich fluche und greife wieder zur Alu-Folie. Stelle ich mich zu blöd an? Sollten wir künftig die Premium-Folie von Melitta kaufen? Wie kriege ich die verbleibenden 70 Meter denn jemals von der Roller herunter? Kennt jemand einen Trick, wie man dieses Folien-Monster beherrschen kann? Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion.

Frühere Beiträge zum Thema Haushalt:

4) Löffel verloren

Ein weiteres Ärgernis kennt vermutlich jeder in seiner ganz besonderen Art. Der Geschirrspüler ist nahezu vollgeräumt, aber es sind noch ein paar Räume frei, um die Hinterlassenschaften des Frühstücks unterzubringen. Zack, Zack. Tassen, Teller und Besteck rein. Wie immer ist nur wenig Zeit. Und dann passiert es. Ein kleiner Löffel voll mit Marmelade fällt aus der Hand und verliert sich scheppernd in in den Untiefen der Maschine. Shit! Der muss da raus, sonst verklemmt da später irgend etwas. Aber wo ist der Löffel nun? Auf der halben Höhe hängen geblieben oder ganz unten und auf dem Boden der Maschine gelandet? Es wird auf jeden Fall eklig und die Finger werden kleben.

2) Milch im Überfluss

Meine Frau und ich stehen jeden Tag zwischen 05:30 und 05:45 auf. Wir beide genießen für uns die Ruhe des Morgens und tun was uns jeweils wichtig ist. Wir sind relativ entspannt dadurch. Um 06:30 werden die Kids geweckt und wir rufen zum Frühstück. Nacheinander finden sich die müden Gesichter in der Küche ein . Die Kids mögen Cornflakes. Also Packung auf, Cornflakes in die Schüssel und Milch-Tetra-Pak aufgedreht. Da steht sie also die offene Milch. Nicht lange. Durch ein Missgeschick kippt der 1-Liter-Karton und gluckert mit Geräusch vor sich hin. Bildet die Milch anfänglich auf dem Tisch noch einen See, ergießt sie sich bald wie ein Wasserfall ins Tal. Also aufs Parket und in die Ritzen. Panik! Alles rennt durcheinander. Das Küchenpapier ist ein toller Helfer in solchen Situation. Leider waren nur noch ein paar Blatt Papier auf der Rolle.