52) Klimanotstand

Im Auto-Radio lernte ich heute ein neues englisches Wort kennen. Es nennt sich „Extinction“. Übersetzt wird es mit Ausrottung. Auslöschung. Vernichtung. Untergang.

Nee, Freunde. Hier geht‘s aber nicht um den Elefanten, den Tiger oder das Nashorn. Es geht um uns. Menschen.

Du. Ich. Abspann. Ende.

  • „Extinction Rebellion legt Großen Stern und Potsdamer Platz lahm“, so hieß es heute auf www.welt.de
  • „Extinction Rebellion: Umweltaktivisten errichten Klimacamp vor Kanzleramt“, schreibt www.zeit.de
  • „Extinction Rebellion: Rackete will „ökologischen Notstand“ ausrufen“, schreibt www.focus.de

Wikipedia erklärt den Klimanotstand wie folgt:

„….Die Erklärung des Klimanotstands (englisch „Climate Emergency“) ist ein Beschluss von Parlamenten ….  oder Verwaltungen … , mit dem sie erklären, dass es eine Klimakrise gibt und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen, diese zu begrenzen.[1] Es geht somit um den Umgang mit der menschengemachten globalen Erwärmung..“

Und was sagt dazu Bundeskanzleramtschef Braun laut RBB-Radio-Welle dazu?

„ … Das Ausrufen des Klimanotstands sei in der Verfassung nicht vorgesehen …“

Ach so. Na dann. Weiter wie bisher.

 

PS: Sorry, für diesen kurzen, vielleicht auch wenig fundierten Beitrag, aber dieses Statement hat mir heute auf der Autobahn einen Riesenlacher beschert.

 

39) Klimalüge, und dann?

Ein Impuls zum Sonntagabend:

Verfolgt man die aktuellen Diskussionen um unser Klima, hört man immer wieder Stimmen, die behaupten, dass es gar nicht nachgewiesen sei, dass der Klima-Wandel von uns Menschen verursacht ist. Ich bin kein Wissenschaftler, kenne mich da nicht aus. Aber mich macht so eine Argumentation rasend.  

Aber jetzt mal angenommen, es wäre wirklich so. Die Creme de la Creme der Wissenschaftler würde heute Abend in der Tagesschau erklären, dass alles ein Irrtum war. Ein blöder Rechenfehler. Kann mal passieren.

Was würden die Menschen morgen tun?

Und welchen Unterschied macht es denn?

Schönen Sonntag noch und bis morgen dann