17) PushTAN-App

Seit ein paar Wochen nervt mich meine Bank, doch endlich auf ein neues TAN-Verfahren umzustellen, weil die smsTAN nicht mehr unterstützt wird. Mit fortschreitendem Kalender habe ich mich nun doch mal damit beschäftigt. Ich wählte mich ins Online-Banking ein und schwelgte noch kurz in Erinnerung.

  • Anfang der 2000-er Jahre, wurden die TANs noch von den Banken per Post nach Hause geschickt. 100 Stück gab es da auf einen Zettel gedruckt und damit hatte man erst einmal eine Weile Ruhe. Man konnte sich für eine Überweisung sogar eine TAN von dem Papier aussuchen. Um auf „Nummer sicher“ zu gehen, dass die TAN damit ungültig war, habe ich die verbrauchte TAN fein säuberlich mit einem Kuli durchgestrichen.
  • Das ging nicht lange so weiter. Solche Papiere gelangten natürlich in falsche Hände, böse Menschen kauften das halbe Internetz leer und schmückten sich mit fremden TANs. Irgendwann hat das Online-Banking eine ganz bestimmte TAN von diesem Zettel gefordert. Vorbei die Zeit, als man noch ein paar TANs mit in den Urlaub nehmen konnte, um sie im Notfall vor Ort  zu verwenden.
  • Dann wurden wir User immer mobiler. Wir wollten unsere Bankgeschäfte von überall erledigen. Aus dem Internet-Café, im Hotel, vom Klo. Da war ein Papier-Zettel im heimischen Leitz-Ordner etwas hinderlich. Die smsTAN war geboren. Ein Zugewinn an Freiheit und Mobilität. Es war nichts zu tun, außer einmalig eine Handy-Nummer bei der Bank zu hinterlegen. Großartig.

Nun soll das alles Geschichte sein! 

Ich klicke also den Button „TAN-Verfahren umstellen“. Das Online-Banking stellt mich vor die erste Entscheidung. „PushTAN“ oder „Chip-TAN“. Puhhh. Eigentlich würde mit eine „normale TAN“ ausreichen. Ich entscheide mich für PushTAN. Dazu müsste ich aber bitte zunächst die X-PushTAN-App aus meinem App-Store laden, informiert das Online-Banking. Optional könnte ich auch einen QR-Code scannen, der mich dann in den App-Store zum Download führt. Als das gemeistert ist, muss ich die Installation der App bestätigen, da mir danach noch ein Link per SMS zugesandt wird, denn ich anklicken soll.

Ich folge dem Link. Ich lande in der X-PushTAN-App und werde um ein Kennwort gebeten. Aber welches Kennwort? Anscheinend ein neues. Es muss natürlich Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen enthalten. Puhhh. Irgendwie vergeht mir gerade die Lust daran. Ich überlege, die Umstellung „app“zubrechen, aber das ist vermutlich auch nicht gut. Also weiter im „App“lauf. Nach erster Eingabe des Passworts, muss ich es noch bestätigen. Nur leider kl“app“t das irgendwie nicht. Das zweite Passwort ist immer kürzer oder länger als das erste Passwort. Die App zeigt aber nur Punkte statt Buchstaben an, ich kann die Passwörter also nicht „app“lesen und „app“gleichen? Bin ich zu blöd, kann ich mir das für heute also „app“schminken? Ist vielleicht gar nicht das zweite Passwort falsch, sondern eigentlich das erste? Nach kurzem Wutanfall kühle ich wieder etwas „app“. Es vergehen einige Minuten. „App“schließend funktioniert es dann. Das Passwort wird von der App endlich „app“genommen. Glücklicherweise kann ich „app“ sofort auf Finger-Print umstellen, so dass ich das Passwort hoffentlich nie mehr benötige. Die X-PushTAN-App generiert nun noch eine PIN, die ich wiederum ins Online-Banking „app“tippen soll. Es läuft! Mit etwas „App“stand hat die Umstellung eigentlich gut gekl“appt“. Ich „app“elliere an meine Frau, die Umstellung auch bald zu „app“solvieren, damit wir das „app“geschlossen haben. Aber mir ist jetzt schwindelig. 

Ich schicke den Blog-Beitrag jetzt „app“ und dann geht‘s „app“ auf die Couch.

Andere Beiträge rund um Geld und App:

 

13) WIFI for kids

New Delhi, Connaught Place, Zimmer 100, Bett rechts und Bett links. Darauf unsere Kinder.  Sie haben genug für heute und ihren ersten Tag auf dem Subkontinent wirklich gut gemeistert. Besonders wenn man bedenkt, dass wir heute erst 02:00 Uhr im Hotel waren und am Tag bereits bei über 40 Grad durch die nähere Umgebung des Hotels gelaufen sind. In Jantar Mantar waren wir und dann noch zu Fuß in einem Handicrafts Bazar. Anschließend ging es per Taxi zum Lodi-Garden, der Driver hat das Geschäft der Woche gemacht … am Sonntag schon 😉. Zum Abhängen kriegen die Kids nun die iPads und dürfen daddeln. Ich will mal kurz in den WordPress Reader schauen und mache es mir auf dem Büro-Stuhl bequem. Gar nicht so einfach, sich hier zu konzentrieren. Die Klimaanlage habe ich heruntergedreht, trotzdem pustet sie mich permanent an. Hinter mir auf dem Connaught Circle hupt es pausenlos. Die Stadt kommt eher in Fahrt, nicht zur Ruhe. Ist das noch Wochenende, oder schon Wochenanfang?

Es ist 20:30 Uhr Ortszeit und ich lausche ab und zu den Kids:

  • “Wie sind deine Serverdaten?“
  • “Ich habe eine Spitzhacke und Äpfel für dich“
  • “Die Welt ist doch super oder? Ich nehme mir einen Platz“

Na dann, Namaste!

Frühere Beiträge zum Thema Hotel und Mobile:

 

 

 

 

36) Park-App

Bargeldlos, Papierlos und Stressfrei – so wirbt die Park-App selbstbewusst und eingänglich. Allein diese drei Wörter lassen nur Gutes verheißen. Seitdem die Kids ein Taschengeld bekommen, habe ich kein Kleingeld mehr. Auf Papier-Tickets und Zettelwirtschaft kann ich auch sehr gern verzichten. Und wenn jemand verspricht, er könne mir etwas Stress abnehmen, würde ich sofort nachfragen, wo ich denn unterschreiben solle. 

Bei der Park-App musste ich hingegen gar nichts unterschreiben, sondern nur ein paar Buttons auf dem Bildschirm meines Telefons drücken. Ruckzuck war die App heruntergeladen, begrüßte mich umgehend und fragte ein paar Parameter ab. Das Land in dem ich zu parken gedenke, mein Einverständnis zu deren AGB und die Zustimmung zur Positionsbestimmung über mein Handy zum Beispiel. 

Währenddessen fragte ich mich, wovon die App eigentlich finanziert wird. Die Stadtkasse lebt bestimmt auch ganz gut von dem Geld, was zwar in die Automaten hineingeworfen, aber nicht „abgeparkt“ wurde. Ist eine Party also öde, sucht man schnell das Weite. Der Park-Automat zahlt aber nichts zurück. So, und da die Park-App ja angeblich sekundengenau abrechnet, kann es diese Überschüsse ja nun nicht mehr geben. Kurz darauf informierte aber die App, dass pro Parkvorgang 0,25 EUR berechnet würden. Aha. Damit war das nun auch beantwortet. Aber reicht das denn aus? Solch ein kleiner Betrag? Aber gut, warum eigentlich nicht. Die App is ja nun entwickelt, kostet nicht mehr viel Geld und die Umsätze werden irgendwie elektronisch an die städtischen Parkzonen-Bewirtschafter überwiesen. Viel Personal wird dafür vermutlich nicht benötigt. 

Erst kürzlich ergab sich uns die Gelegenheit, die App endlich einmal auszuprobieren. Wir waren zu einem Familiengeburtstag eingeladen und in der Gegend dort wimmelt es nur so von Mitarbeitern des Ordnungsamts. Also starteten wir vor dem Hauseingang die App, tippten auf „Parkvorgang starten“ und entschwanden in den Hausflur. Zwischen Kaffee, Kuchen und sprudelndem Getränk für die Erwachsenen, warf ich mehrmals einen Blick auf die Park-App. Sie war immer noch online und zählte Minuten und Sekunden vorwärts. Herrlich. Nie wieder dreckige Automaten anfassen, nie wieder hinuntergehen und Münzen nachwerfen, nie wieder zu viel Geld bezahlen. Das ist doch echt fair. 

Nach gut zwei Stunden verabschiedeten wir uns wieder. Die Party war zwar nicht öde, aber wir hatten noch andere Pläne. Später am Abend, auf der heimischen Couch, entsperrte ich mein Handy, um zu sehen, ob es irgendwelche Neuigkeiten aus der großen, weiten Welt gibt. Gab es nicht. Aber die Park-App … die lief noch und zählte eifrig vorwärts. Misst! 10,95 EUR waren bereits aufgelaufen. Für gut zwei Stunden Familiengeburtstag. In einem Wohngebiet. 

Na großartig. Nun weiß ich wenigstens, warum den Betreibern die 0,25 EUR pro Vorgang ausreichen.

Frühere Beiträge zu Parken, Apps und Kleingeld:

7) Bilder-Berge

Wer ein Smartphone nutzt, der weiß, wie einfach man damit Photos machen kann. Vielleicht nun nicht gerade prämierte Meisterwerke, dafür aber schnell und umso mehr. Man kann gleich mehrfach auf den Auslöser drücken, nur für den Fall, dass der erste Versuch verwackelt oder falsch fokussiert ist. Kostet ja erst einmal nichts. Man kann mit Blitz, Filter und Panorama spielen, bis der Akku qualmt.

Schnell sammeln sich auf diese Weise in einem Urlaub tausend Bilder an. Reist man mit Familie und mehrere Menschen knipsen gleichzeitig, wird es noch mehr. Erinnern wir uns da mal an die analogen Zeiten zurück. Da hatte man drei 36-er Filme mitgenommen, die Motive sorgsam gewählt und beim Abdrücken die Luft angehalten. Wollte man noch mehr Photos machen, musste man halt einem lokalen Halsabschneider einen Film abkaufen, der schon seit Jahren in der Sonne eines Schaufensters lag. War man zurück zu Hause und hat die entwickelten Bilder beim Foto-Laden abgeholt, konnte man die Hälfte wegschmeißen. Verwackelt, unterbelichtet, langweilig. Es blieben also noch ungefähr 70 Bilder übrig, davon schafften es 30 ins Familien-Album. Reicht ja auch.

Heute ist das anders. Im guten Falle löscht man bereits auf dem Rückflug all die verwackelten Bilder direkt vom Smartphone. Hat man etwas mehr Zeit, sollte man die Bilder erst einmal nach irgendeiner Logik auf diverse Festplatten, auf den Home-Server oder in die Cloud schieben, um das dann „irgendwann“ einmal anzugehen. Die absolute Kür ist, die besten Bilder in einem Photo-Buch zusammenzustellen. Meinen vollen Respekt dafür.

Wie man es aber auch angeht, es werden sich über die smarten Jahre tausende Bild-und Video-Dateien angesammelt haben und der Bestand wird stetig wachsen. 50.000 Dateien in 10 Jahren sind bestimmt nicht übertrieben. Waren früher manche Fotos einer Kaffee-Tasse, einem Wasserschaden oder einem Wohnungsbrand zum Opfer gefallen, war man natürlich traurig. Die Bilder waren schwer beschädigt oder gar verloren, wenn es die Negative auch erwischt hatte. Es war aber nicht zu ändern. Die digitalen Bilder werden uns hingegen bald über den Kopf wachsen.

Wenn man die Bilder nicht löschen will, dann muss man sich Gedanken machen, was damit eigentlich geschehen soll. Überschlage ich nur mal die Zeit bis zur Rente (…der frühestmögliche Zeitpunkt, mich damit zu beschäftigen…), wird der Bestand auf 200.000 Bilder angewachsen sein. Angenommen, ich würde pro Bild 30 Sekunden benötigen, um es zu sichten, zu entscheiden, zu drehen und zu ordnen, dann wäre ich mit der Aufgabe ein knappes Jahr beschäftigt. Unterbrochen nur von Schlaf. Nur für das Sortieren! Da ist noch kein Film draus entstanden oder gar ein Photo-Buch. Und nun?

Wie so oft in dieser Kategorie hier, gibt es auf all das keine Antworten, sondern eher Fragen:

  1. Wäre es nicht an der Zeit eine Software zu erfinden, die diese Bilder-Berge sichtet? Oder gibt’s die vielleicht schon? Kennt ihr eine?
  2. Angenommen, die Bilder-Berge lösen sich auf einmal in Luft auf. Irgendein fieser Virus frisst die alle auf. Ohne Ankündigung. Was dann?
  3. Was passiert, wenn all die Bilder mal in ein neues Format konvertiert werden müssen? Ein Multi-Trillionär ist der, der einen solchen Konverter gegen kleines Geld anbietet.
  4. Was ist eigentlich, wenn wir mal ins Altersheim müssen und gern ein paar Papier-Photos mitnehmen wollen. Welche denn? Und wer sucht die aus den Bilder-Bergen heraus?
  5. Vererbt man eigentlich digitale Bilder an die Hinterbliebenen und wenn ja wie? „Liebe Kinder, im Keller stehen drei Server mit Photos, seht zu was ihr draus macht! Wir sind dann mal offline. Eure Eltern. ROFL, LOL ;-)“

Ich freue mich über Kommentare und eine angeregte Diskussion

Frühere Beiträge zu Smartphone und Co:

38) Nervensäge in der Luft

Es ist Sonntag 06:45 Uhr, ich besteige meinen Flieger und freue mich auf eine Stunde Ruhe. Der Wecker hat heute schon 04:15 Uhr geklingelt, das ist echt zu früh fürs Wochenende, also vielleicht kann ich über den Wolken noch etwas schlafen. Nach dem ich es mir auf meinem Platz halbwegs gemütlich gemacht habe, betritt eine Großfamilie den Flieger. Auf einmal herrscht viel Getöse, ich verstehe kein Wort von dem, obwohl der Vater so laut ruft, als befehlige er eine ganze Kompanie. Die Meute läuft hintereinander den Gang entlang und sucht die Sitzplätze. Umso weiter sie das Flugzeug erobern, umso lauter quäkt es aus einem schlechten Lautsprecher. Irgendwelche Kinder-und Monsterstimmen schreien sich an, scheinen sich zu jagen. Ich kann das noch gar nicht zuordnen.

Der Vater hält abrupt an der Reihe vor mir und stoppt den Zug. Och nöö, bitte nicht. Hinter mir ist doch auch noch viel Platz. Hinter dem breiten Vater wird der Rest der Sippe sichtbar. Alle genauso übergewichtig, ganz wie ihre bunten Koffer, die sie als „Handgepäck“ hinter sich herziehen. Ein dicker Sohn um die 14 Jahre, eine dicke Tochter so um die 10 und dann noch ein kleiner Sohn, 5 Jahre alt würde ich mal sagen. Nicht dick. Noch nicht. Er hält Handy an sein Ohr, aus dem diese Stimmen schreien. Hat der Bengel denn keine Kopfhörer?

Sie verteilen ihre Roll-Schränke in den oberen Fächern, der größte von ihnen guckt noch 10 Zentimeter aus dem Fach heraus. Als eine Flugbegleiterin den Vater darauf hinweist, dass die Klappe so niemals zugeht, tut der so als kapiere er das nicht. Das Handy des kleinen Sohns schreit pausenlos, ringsherum schütteln Passagiere schon mit dem Kopf. Aber keiner schreitet ein. Ich auch nicht. Gilt man dann gleich als Kinder-Hasser, wenn man da mal etwas sagt? Wird der Fratz dann noch lauter und dreht erst recht durch, wenn er nichts mehr aus dem Sprechkasten hören darf? Als der Flieger auf den Runway einbiegt, schalten sie das Gerät zum Glück ab. Es wird plötzlich ruhig vor mir in der Reihe. Vielleicht ist er jetzt ja müde und schläft noch mal ein? Ich vielleicht auch?

Aber kaum ist der Flieger in der Luft und es gongt, will der kleine auf die andere Seite des Ganges zu seiner Mutter wechseln. Neben ihr ist noch ein Platz frei, den der Racker lautstark erklimmt. Das Flugzeug ist noch in Schräglage, die Anschnallzeichen leuchten, aber die Nervensäge hält Sitz und Rückenlehne für eine Hüpfburg mit Rutsche. Die Eltern unternehmen nichts. Als der Tyrann auf diese Weise keine Aufmerksamkeit erlangen kann, nimmt er sich seinen Vordersitz vor. Klapp-Tisch runter, Klapp-Tisch rauf, Klapp-Tisch runter, Klapp-Tisch rauf, Trommel-Wirbel mit den Schuhen gegen die Lehne vor ihm. Sein Vordermann bekommt kein Auge zu, würde er aber gern, so wie er aussieht. Nach 15 Minuten kommt endlich der Getränkewagen, das lenkt das nervende Balg etwas ab. Der Steward fragt die Familie nach ihren Getränke-Wünschen ab. Zwei Cola, zwei Fanta und eine Sprite für den kleinsten. An einem Sonntagmorgen um 07:15 Uhr. Na Großartig, dann kriegt der jetzt noch einmal einen Energie-Schub.

Nachtrag, Mittwoch, 16. Januar, Dubai:

Mein Kollege und ich gehen zum Frühstück. Wir suchen uns einen ruhigen Platz am Fenster. Kaum sitzen wir, schreit und quietscht es schon wieder aus einem Lautsprecher. Ich zucke zusammen. Ist die Familie aus dem Flieger etwa auch hier abgestiegen? Aber nein. Am Nachbartisch sitzen 3 Erwachsene und ein Kind. Alle vier Frühstücken. Einer von ihnen spielt dabei lautstark auf dem Handy. Wer?

3) Handy-Nacken und Ampel-Mann

Beobachtet man andere Menschen in Bus, Bahn oder Flieger, könnte man meinen, sie beten oder meditieren. Alle schweigen und schauen die ganze Zeit nach unten an sich herab. Auch Freunde oder Kollegen, die sich gegenüber sitzen, machen das häufig. Statt miteinander zu reden, blicken sie nach unten. Selbst ganze Familien folgen diesem Trend. Auch am Pool oder auf dem Kreuzfahrtschiff. Man muss bei dieser Form von Gebet oder Meditation anscheinend auch gar nicht mehr inne halten. Nicht mehr still sitzen und die Augen schließen. Man darf es sogar beim Laufen tun! Auf dem Fußweg, in öffentlichen Gebäuden oder gar auf der Kreuzung. Egal wie und wo. Wer hat denn da bloß so viel Missionsarbeit geleistet? Beim genauen Hinschauen waren es wohl Konzerne aus USA, Südkorea und China, die den Menschen viele Millionen von Smartphones vom Himmel geschickt haben. Auf den Smartphones laufen dann zig Apps, also kleine mehr oder weniger nützliche Progrämmchen, die das Leben vereinfachen oder auch vom Leben abhalten. Je nach dem, welche man nutzt. Befragt man die gängige Suchmaschine um einen Hinweis zu der neuen Körperhaltung, bekommt man schnell den Begriff „Handy-Nacken“ angezeigt, mit dem Ärzte vor den gesundheitlichen Folgen am oberen Ende der Wirbelsäule warnen und diverse Übungen zur Vorbeugung anbieten. Verkehrssicherheitsexperten schreiben von erhöhten Unfallzahlen, weil die Fußgänger nur noch aufs Handy schauen, statt nach vorn in das Verkehrsgeschehen hinein. Meine Tochter sagte neulich, es gäbe mittlerweile schon Städte, die versuchsweise Ampeln in den Boden einlassen, damit man sie beim Blick aufs Smartphone besser sieht.

Gute Idee eigentlich, aber ist das nicht schon wieder absolut analog gedacht? Mit Lichtern im Boden begegnet man doch nicht der Digitalisierung, oder? Das schafft zwar neue Arbeitsplätze und Umsätze für die Firmen, die das produzieren und einbauen. Aber ist das digital? Nein.

Wäre der konsequente Schritt nicht, all die herkömmlichen Ampeln abzuschaffen und komplett in das Handy zu integrieren? Wenn alle Autofahrer und Fußgänger eh permanent mit den Geräten herumhantieren, warum leuchtet das Gerät nicht einfach rot, wenn man stehen bleiben soll und grün, wenn man wieder gehen darf? Jeder hätte im Prinzip seine eigene Ampel „zum mitnehmen“, über Ortungsdienste weiß die Ampel-App die eigene Position und kann grünes oder rotes Licht geben. In weiteren Ausbaustufen fallen mir bei der Gelegenheit auch noch zusätzliche kostenpflichtige Addons ein, mit denen ich dann endlich Millionär werde.

Mit Diversity-plus können sich die Nutzer ihr eigenes Ampel-Männchen designen. Auf der Ampel kann nun auch mal eine Frau symbolisiert sein oder eben auch „ein/e diverse/r“. Soll sich niemand zurückgesetzt fühlen. Nicht auf diesem Blog hier! Auch Hautfarbe, Body Mass Index und andere „Properties“ kann man mit einem Schiebe-Regler anpassen, gar keine Frage.

Mit Avatar-plus lässt sich der Charakter aus der heimischen Spielkonsole direkt mit dem Ampel-Wesen synchronisieren. Auch andere Mii‘s aus dem Netzwerk können somit wahlweise auf die Ampel gebracht werden. Man kann die Wesen und ihren Service danach auch „sharen“, „liken“ oder mit Sternen bewerten.

Mit Travel-plus bekommt man nach Grenzübertritt das lokale Ampel-System per Update aufs Smartphone gespielt und schon ist man einsatzbereit. Es kann nichts mehr schief gehen. Man muss nur den Blick aufs Gerät halten, alle äußeren Eindrücke am besten ignorieren. Die bringen einen nur durcheinander und lenken vom wirklich wichtigen Verkehrsgeschehen ab.

Mit Germania-plus kann sich der  Deutsche Tourist das lokale Ampel-System einfach zurück in den „StVO-Standard“ übersetzen lassen. Egal ob es im Ausland also nun piept, gongt, bimmelt oder einen countdown in der Ampel gibt, für die Deutschen gibts auf dem Handy nur „rot“ oder grün“. Wie zu Hause auf dem Weg zum Büdchen.

Mit Zebra-plus, das teuerste unter allen Addons, lassen sich sogar Ampeln und Zebra-Streifen auf Handys generieren, wo es noch nie zuvor eine konventionelle Ampel gab oder sich jemand dran gehalten hätte. Man stelle sich vor, man läuft quer über über den Kreisel rüber zum Arc de Triomphe in Paris oder über den Connaught Place in Neu Delhi und die Autos halten alle an. Ich meine wirklich alle.

Aber wer weiß schon wie dass alles mal kommt. Vielleicht bleiben die Menschen künftig einfach zu Hause auf der Couch und bestellen Pizza und Bier online. Den Kreuzfahrt-Urlaub kann man sich doch bestimmt auch schon irgendwo herunterladen. Das wäre auch besser für die Umwelt, bei der Gelegenheit. 

Aber was ist dann mit meiner Ampel-Idee für die Fußgänger? Mhm…ich könnte die etwas umbauen und biete sie mal der Auto-Industrie an. Dann werde ich vielleicht sogar Multi-Millionär.

Frühere Beiträge zu Smartphone und Ampel:

1) Verrückte Welt-Intro

Seit einem halben Jahr nun, veröffentliche ich meine Gedanken, Erlebnisse und Kurzgeschichten hier auf meinem schreib-blog. Im Juli 2018 begann ich diesen Blog mit seiner ersten Kategorie „Metropolen-Egoismus und andere Aufregbarkeiten“. Ursprünglich mal als Papier-Buch gedacht, schlummerten die ersten 20 Artikel schon längere Zeit auf meinem Rechner. Also verwendete ich die Beiträge quasi als „Kanonen-Futter“, um die Blog-Welt für mich zu erschließen. Mittlerweile sind daraus knapp 40 Beiträge geworden. Menschen und Organisationen lieferten immer genug Nachschub, über den ich mich auslassen konnte. Traurig eigentlich, oder? Vermutlich wird da noch mehr kommen. Wenn man aber über das tägliche Miteinander und seine Unzulänglichkeiten schreibt, kann man dabei ganz schnell schlechte Laune bekommen. Es musste also etwas unterhaltsameres her, was meine Stimmung wieder etwas anhebt. Quasi als Gegengewicht zum Mecker-Kanal. Damit war die zweite Kategorie geboren. Ich nannte sie „Kleinigkeiten mit Schlechte-Laune-Potenzial“. Sie trägt zwar die „schlechte Laune“ ganz offensichtlich im Namen, soll aber eigentlich das genaue Gegenteil bewirken: Mich kurz über Dinge des Alltags aufregen und dann zügig erkennen, dass es sich eben nur um unwichtige Kleinigkeiten handelt, die gar nicht soviel Energie wert sind. Im besten Fall bleibt ein Schmunzeln zurück, eine Priese Humor vielleicht, aber kein Frust. Auch diese Kategorie umfasst nun schon 33 Beiträge. Beide Kategorien sind aber nun mal sehr textintensiv, es fehlte noch etwas „Buntes“, etwas zum Anschauen und zum Blättern. Somit war meine dritte Kategorie „Postkarten“ im Oktober geboren. Ich liebe das Reisen, wollte aber in dem Blog nicht jeden Stein, jede Kirche oder Tempel von unterwegs beschreiben. Das machen andere Reise-Blogger viel besser als ich. Ein paar Fotos und Kurztexte im Postkarten-Stil schienen mir da schon eher geeignet. Gern gewürzt mit einigen Skurrilitäten oder Nachdenklichkeiten im Kontext der Reise, die sonst im Touristik-Marketing zu kurz kommen. Und nun? Wie geht es in 2019 weiter? Einfach weiter so? Mhm… ich will nicht immer nur auf Mitmenschen und Organisationen schimpfen oder eigene Missgeschicke ans Tageslicht zerren, über die man schmunzeln kann. Ich kann auch gar nicht so oft reisen, um regelmäßige neue elektronische Postkarten verschicken zu können. Unsere neue Welt bietet aber noch so viel mehr Stoff, zu dem ich meinen Senf hinzugeben möchte. So viele neue Entwicklungen erreichen unsere Aufmerksamkeit. Jeden Tag. Da sind neue Technologien, Lebensarten oder Verhaltensweisen. Sie fallen vom Himmel und bestimmen fortan unseren Alltag. Dafür richte ich eine neue Kategorie ein.

Und hier ist sie schon: Ich nenne sie „Verrückte Welt“. 

Das scheint mir ein geeigneter Titel dafür zu sein. Nun ja, ich weiß. Es gab schon Bücher und Filme mit diesem Titel oder ganz ähnlichen Wortspielen. Na und? Wenn die Welt nun mal so verrückt ist? Wie sollte ich sie sonst nennen?

Mit diesem kurzen Rückblick und Ausblick, nähern wir uns dem Ende von 2018 und freue mich schon auf 2019 und die neue Kategorie.

Einen guten Rutsch an alle Leser (… falls ich mich nicht noch einmal vorher melde 😉

23) Zeitumstellung auf Korfu

Habe ich nicht kürzlich erst darüber geschrieben, wie nervig es ist, die Zeit unserer analogen Geräte von Hand für den Winter umzustellen? Habe ich darin nicht gelobt, dass das all die smarten Geräte ganz selbständig machen? Ja, habe ich. Und zwar hier zum NACHLESEN.

Warum nun noch ein Beitrag dazu? Ganz einfach. Aber der Reihe nach:

Samstag 27.10.2018:

  1. 19:00 Uhr: Wir sind beim Abendessen und sprechen darüber, dass in der folgenden Nacht die Uhren umgestellt werden. Zumindest in Deutschland. 
  2. 19:02 Uhr: Uns trifft es aber nicht, denn wir sind in Griechenland. Wir müssen halt bei Rückkehr einfach nur zwei Stunden statt einer Stunde zurückstellen. Punkt. Thema beendet.

Sonntag 28.10.2018:

  1. Ich werde kurz wach, öffne ein Auge und sehe, dass es schon hell ist. Na klar, die Klo-Tür steht offen, es dringt Tageslicht ins verdunkelte Zimmer. Deshalb ist es hier so hell. Mir egal, meine Frau und die Kids schlafen noch. Augen wieder zu.
  2. 08:13 Uhr: Ich schaue auf die Uhr meines Handy und raffe mich dann doch mal auf. Eine innere Unruhe treibt mich an. Meine Frau liegt neben mir und liest ein Buch. Die Kids schlafen aber noch. Alles schön friedlich hier, so muss ein Sonntag sein. Ich gehe derweil mal duschen und höre übers WLAN mein Berliner Radio. Da hat sich aber nicht viel verändert. Die üblichen Baustellen, eine Straßensperrung und eben die Zeitumstellung in Deutschland. Wie zu erwarten. Weit weg.
  3. 09:00 Uhr: Mit Blick auf meine Handy-Uhr treibe ich die Herde zum Frühstück, ich habe Hunger. Mein Sohn auch. Das ist eigentlich ungewöhnlich, aber irgendwie auch wieder logisch. Er hat wenig gegessen am letzten Abend.
  4. 09:05 Uhr: Auf dem Weg zum Restaurant fällt mir auf, wie angenehm warm es schon ist. Da haben wir wohl echt Glück für die letzten beiden Tage hier auf Korfu.
  5. 10:30 Uhr: Wir starten ein paar Runden Tischtennis und Billard. Viel mehr gibt es auch nicht mehr im Angebot hier. Die Hotel-Anlage ist wie ausgestorben, man geht auf das Saison-Ende zu. Es wirkt, als wären alle anderen Gäste in eine andere Zeit gereist und hätten uns hier vergessen.
  6. 12:00 Uhr: ich schaue wirder auf die  Handy-Uhr und bin erstaunt, dass schon wieder „Lunch time“ ist. Wieder treibe ich die Sippe an, denn wir wollten am Nachmittag Korfu’s Norden erkunden.
  7. 13:00 Uhr: Letzter Blick auf mein Handy, wir verlassen den Hotel-Parkplatz in Richtung Norden
  8. 14:20 Uhr: Ich schaue auf den Tacho des Fiats und die kleine rote Uhr darunter. Häähhh? Wie geht das denn? Wir sind doch gerade erst losgefahren. Wie kann es schon 14:20 Uhr sein? Gab’s hier etwa doch eine Zeitumstellung? Nein, das kann ja gar nicht sein. Die Uhr im Fiat ist ja „weiter“ als alle unsere anderen Handy-Uhren und zum Winter wird doch immer „zurück“ gestellt. Na ja, ist halt ein Fiat… Egal. Wir fahren weiter. Wir lassen uns die Zeit nicht von einem kleinen Fiat diktieren!
  9. 15:00 Uhr im Tacho: Wir durchfahren Korfu-Stadt und haben noch ein ganzes Stück Fahrt vor uns. Aber egal, es ist ja erst 14:00 Uhr. Also haben wir genügend Zeit.
  10. 16:00 Uhr im Tacho: Wir kämpfen uns mit dem kleinen Auto auf den höchsten Berg Korfus hinauf. Es wird dunkler. Ein Unwetter zieht auf , das wird der Grund sein.
  11. 16:10 Uhr im Tacho: Wir brechen die Befahrung des „Pantokrator“ kurz vor dem Gipfel ab. Die Sache wird uns zu heikel. Nebel, Sturm und wackelnde Bäume lassen Vernunft und Verantwortung siegen. Wir beschließen, zurück zu fahren. Läuft alles nach Plan, sind wir in knapp 90 Minuten zurück im Hotel und können die Beine lang machen.
  12. 17:30 Uhr im Tacho: Wir biegen zum Hotel links ab und wundern uns über die Lichter in der Einfahrt. Wie kann das sein, es ist doch erst 16:30 Uhr? Egal. Geschafft von all den Serpentinen, freuen wir uns alle auf zwei Stunden individuelle „Chill-Out-Time“. Irgendwie sind wir alle ganz schön platt von der Fahrt. Kein Wunder, ist halt ein kleiner Fiat.
  13. 18:30 Uhr: Ich schaue wieder auf mein Handy und bemerke, dass es anscheinend schon wieder Zeit fürs „Dinner“ ist. 
  14. 18:31 Uhr: Meine Frau antwortet, dass es draußen auch schon stockdunkel ist.
  15. 18:32 Uhr: Wir fragen uns alle, warum sich die Chill-Out-Time so kurz anfühlte und gehen zum Essen.
  16. 20:30 Uhr: Ich fange an, diesen Beitrag zu schreiben.
  17. 21:30 Uhr: Es wird plötzlich sehr ruhig im Zimmer, die Kids reiben sich schon die Augen. Was ist nur los hier?? Ich fühle mich auf einmal wie zurück in die deutsche Zeit versetzt. Aber welche deutsche Zeit? Die von vor der Abreise? Die Zeit von gestern?  Oder die deutsche Zeit von heute? Oh je….

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21) Zeitumstellung

Kaum werden die Tage kürzer, droht schon wieder die Zeitumstellung für den Winter. Ich mag die Zeitumstellung nicht. Mir geht es aber gar nicht um diese eine Stunde, die uns mal geschenkt oder mal entzogen wird. Damit komme ich ganz gut klar. Das kommen wir doch alle, wenn wir für den Urlaub durch die Welt fliegen, oder? Was mich nervt, ist eher die Umstellung der Zeit bei uns zu Hause. Alle neuen smarten Geräte lösen das irgendwie selbständig. Großartig. Die analogen Uhren an den Wänden allerdings, sind da weniger smart. Nach und nach klappern wir also die Zimmer ab, klettern auf Stühle und Hocker, um an sie heranzukommen. Kaum hat man eine Uhr abgenommen, hat man schon wieder vergessen, welche Zeit man gerade auf der vorigen eingestellt hat. Außerdem ist die Zeit ja schon weiter vorangeschritten, das muss man ja berücksichtigen. Also läuft man wieder zurück oder man schreit die aktuelle Zeit durch die Wohnung. Ist das dann abgeschlossen, entdeckt man nach und nach weitere Mini-Uhren, die auch noch umgestellt werden wollen. Zum Beispiel im DVD-Player, in diversen Weckern, in der Mikro-Welle, in der Pulsuhr und natürlich auch im Auto. Den wiederkehrenden Höhepunkt bildet aber unser Backofen. Auf dem Tastenfeld ist nicht wirklich zu erkennen, wie man nun die Uhrzeit einstellt. Man kann sich nur durch verschiedene Zeitsymbole durchschalten und raten was sie bedeuten sollen. Das erste Symbol sieht aus wie die Startzeit, das zweite soll vielleicht die Laufzeit darstellen, das dritte könnte ein Countdown sein, dann folgt so etwas wie die Abschaltzeit und zum Schluss endlich die Uhrzeit. In der folgenden Nacht lauschen wir, ob der Backofen anspringt und am nächsten Morgen stellen wir fest, dass alle Uhren leicht abweichen. Mal sehen, vielleicht ist ja bald Schluss damit.

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20) Mädchengeburtstag

Geburtstagsfeiern für Kinder unterscheiden sich gewaltig, je nachdem, ob man die Party für den kleinen Sohn oder die große Tochter schmeißt. Bei den Jungs wackeln schon sehr schnell die Wände, es ist laut wie im Fußball-Stadion und man kann alles fünfmal sagen…oder eher schreien. Man erwartet jeden Moment, dass der Nachbar von unten an der Tür klingelt. Alles was rund ist, wird getreten, eingelocht und anschließend mit einer Ronaldo-Pose gefeiert. Bereits am Abend weiß man eigentlich schon, dass man am Morgen überall unbekannte Socken und Unterhosen finden wird. Chips-Krümel finden sich in jeder Sofa-Ritze, Zahnpasta-Tuben liegen offen im Bad und die Obstfliege stürzt sich todesmutig in jeden Brause-Becher. Bei den großen Mädels läuft das anders ab. Sie laufen wie eine Volleyball-Mannschaft in die Wohnung ein und geben uns Alten artig die Hand. Man kann sie mit Foto-Shooting, Schminkkurs oder Zauberschule wunderbar beschäftigen. Wieder zurück, braucht man nur etwas Musik anschalten und schon singen sie, tanzen oder schlagen Räder. Das Abendessen geht gesittet zu. Sie trinken Wasser ohne Sprudel, schauen einen Film, in dem amerikanische Teenager um die Wette singen und bleiben in ihrer jeweiligen Sofa-Kuhle sitzen. Für mich eine gute Gelegenheit, den Rechner anzuschalten und etwas zu schreiben. Der Computer ist aber auffällig langsam heute, besonders dann, wenn ich etwas im Internet tun will. Die Seiten bauen sich mühsam auf, das Symbol für die Netzqualität wechselt unentschlossen von „mittelmäßig“ zu „bescheiden“. Ich öffne die Admin-Konsole unseres Routers und schaue mal nach, was da so los ist. Die Hälfte der Geräte, die mit dem WLAN verbunden sind, stammen aus der Familie. Und dann sehe ich da noch „JuliasIphone“, „TeleSofie“, „MayasS5“, „Emmi07“, „IphoneS7Lea“, „MarleneXS“ und „GalaxyMia“, „Laura2006“ und einige mehr. Ich schließe den Browser und schreibe offline weiter. Irgendwann läuft der Abspann des Films und die Mädchen beginnen mit der Diskussion, wer nun in welchem Zimmer schlafen wird. Es dauert. Irgendwie kommen sie zu keiner Lösung, auch wenn sie verdammt viel reden und gackern. Aber es hat etwas Gutes: Das Netz ist frei und ich habe volle Bandbreite!

Alles Gute zum Geburtstag, meine Tochter!!

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