233) Corona-Lektionen 100 (Jubiläum ;-)

Das ist sie nun, die 100. Ausgabe dieser Reihe! Eigentlich wollte ich genüsslich im Eigenlob baden, aber es gab natürlich ein paar Entwicklungen, die wollen dokumentiert und kommentiert werden. Ich mache es kurz.

Impfen: 
Der Impfstatus der Familie liegt bei exakt 75% ;-). Damit liegen wir weit über Bundesdurchschnitt und arbeiten uns bereits an den Dänemark-Gold-Status heran. Weiter so!

Tankwart erschossen: 
Dass da so etwas noch passieren muss. Wegen einer Maske und einem Sechser-Pack Bier. Furchtbar. Na klar trägt der Täter die Verantwortung, rein strafrechtlich. Aber die Gesellschaft (und da meine ich alle) muss sich die Frage stellen, wie es dazu kommen konnte.

Frage 1: Wie kann ein Tankstellen-Kunde so ausrasten, wegen einer Maske, die er für 2 Minuten Kassiervorgang tragen muss?

Frage 2: Warum muss ein Student, der an einer Tankstelle jobbt, die Corona-Maßnahmen des Staates durchsetzen?

Wortwahl:
Es ist nicht das erste Mal, dass ich in dieser Reihe auf bestimmte Wörter hinweise, die mir sauer aufstoßen. Diesmal soll es das Wort „Daumenschraube“ sein. Es wird in den letzten Tagen vermehrt verwendet, wenn es darum geht, den Druck auf die Impfunwilligen und Impfunentschiedenen zu erhöhen. Auch in den öffentlichen-rechtlichen Programmen, für die ich immer eine Fahne hochhalte. Aber solche platten Begriffe polarisieren und verschärfen die Situation. Wer keine Ahnung hat, was eine Daumenschraube ist, findet im Internet genügend schmerzhafte Bilder. Da nehme ich lieber eine Impfung im Sechser-Pack.

Und nun aber zum Eigenlob:
Ja es sind 100. Beiträge geworden. Hätte ich nie gedacht. Und da es anscheinend für den Pulitzer-Preis nicht gereicht hat, rufe ich mich nun selber auf die Bühne und beantworte ein paar Fragen des virtuellen Laudators:

Wie bist du auf die Idee für diese Reihe gekommen?
Nun, daraus sollte eigentlich nie eine Reihe werden. Der erste Beitrag entstand im März 2020, um ein paar Gedanken loszuwerden. Ich stellte in Aussicht, dass es vielleicht noch einen zweiten Beitrag geben könnte. Und nun sind es eben 100 geworden.

Warum der Titel Corona-Lektionen?
Ursprünglich ging es mir gar nicht um die Corona-Bekämpfung, um alle die Daten und Maßnahmen. Ich wollte mich eher damit befassen, was die Pandemie mit uns macht und was wir für die Zukunft daraus lernen können. Daher der Begriff „Lektionen“.

Und dann?
Tja, dann ging es Schlag auf Schlag. Es wurde politisch und der Dissens in der Gesellschaft wurde lauter. Es dauerte nicht lange, und da fand das Wort „Freiheit“ den Weg in meine Beiträge. Die ersten Male bei Lektion 7, Lektion 17 und Lektion 41. Und kurz danach kam der Begriff “Demonstration“ hinzu. Beginnend in Lektion 31, Lektion 36 und Lektion 37, die mich emotional schon aufgewühlt haben.

Oh, das hat Deiner Beitragsreihe wohl einen deutlichen Moll-Anstrich verpasst?
Ja, da gab es Beiträge, wo ich sehr frustriert war, aber ich habe auch mit Humor und Augenzwinkern geschrieben. Zum Beispiel in Lektion 21, Lektion 23 oder Lektion 43. Man muss auch mal schmunzeln, auch in pandemischen Zeiten.

Welche Beiträge wurden am wenigsten gelesen?
Rein statistisch die Lektion 5, Lektion 32 und Lektion 44. Das haben die aber echt nicht verdient, die sind durchaus gut, vielleicht hatten die Leute einfach keinen Bock an diesen Tagen oder es gab eine Störung im WLAN

Und die Top-Seller?
Na ja, „Seller“ ist vielleicht das falsche Wort. Es sind ja eher Geschenke für die Leserschaft. Aber die besten Beiträge vom Klick-Volumen her, waren die Lektion 30, Lektion 38 und Lektion 42. Und natürlich, sie sind Spitzenklasse, keine Frage 😉

Du hast immer das gleiche Motiv für die Beiträge, oder?
Ja, das gleiche, aber nie das selbe. Ich habe fast jeden Arbeitstag den Sonnenaufgang fotografiert, für mich ein Symbol das täglichen Aufstehens, Nachrichtenhörens und dem dann folgenden „Weg“ ins Homeoffice. Manchmal war aber das Wetter schlecht oder das Bild verwackelt, einige sind der Löschtaste zum Opfer gefallen. Es gibt aber einen einzigen Beitrag, der das aus der Reihe tanzt, das ist die Lektion 92, denn die habe ich in Frankreich geschrieben.

Und wie gehts weiter?
Nun ja, das Thema beschäftigt mich schon und ich fürchte, da gibt es noch eine Menge zu kommentieren. Ich mache erst einmal weiter, vielleicht nicht mehr mit der Häufigkeit. Ich will ja keinen Corona-Blog betreiben.

Was willst Du Deinen Lesern mitteilen?
Großes DANKE für’s Lesen und dass es bei den Kommentarwechseln immer freundlich und sachlich abging. Ich würde mich freuen, wenn ihr weiter dran bleibt oder Freunde und Familie dazu einladet. Als kleine Zugabe, gibt es heute ein paar Sonnenaufgänge, die noch auf meinem Handy schlummerten, es bislang aber nicht auf die Titelseite geschafft haben.

Und wer das alles noch einmal Review passieren, kann hier die ganze Reihe von der Rolle weglesen 😉

Schönes Wochenende!

231) Corona-Lektionen 99

In dieser Folge mit der Schnaps-Zahl 99, will ich mich gar nicht so sehr auslassen über Infektionszahlen, Impfquoten und Luftfiltersysteme der neuesten Generation (… Fenster). Nein heute soll es mal wieder um uns gehen, was das Virus sonst mit uns macht, auch wenn es uns glücklicherweise bislang nicht ans Bett gefesselt hat. Denn so ist ja die Beitragsreihe hier ursprünglich mal gestartet.

Ein paar Erlebnisse der letzten Tage:

Reisefieber
Vergangenes Wochenende war ich mal verreist. Allein. Zu einer Party. Mit der Bahn. Das allein ist schon etwas Besonderes, denn während ich vor Corona quasi jede Woche „irgendwo“ hingefahren/hingeflogen bin, war ich die letzten 18 Monate nur auf der Kurzstrecke und in der eigenen Corona-Blase unterwegs. Und schon gar nicht für eine Party. Diesmal erwarteten mich 6 Stunden Zugreise, mit Gepäck, Umsteigen und Kaffee-Filter vor dem Gesicht.

Am Abend zuvor fühlte ich ungewohnte Unruhe. Habe ich alles? Was ziehe ich an? Wo muss ich hin? Wieviel Zeit liegt bleibt fürs Umsteigen? Wo sind all die Kabel hin? Und das Aspirin? Und der Ersatz-Akku, das Nackenkissen? Der Sichtschutz für den Laptop? Vor Corona war das alles gar kein Thema. Der Rucksack stand immer einsatzbereit an seinem Platz, voll bestückt, ich hätte jederzeit abhauen und für Tage autark agieren können. Das war mein Rolling Office, incl. Apotheke und Drogerie. Aber nun war ich doch leicht gefordert. 

Bahnfahrt
Die Fahrt war recht unspektakulär. Bis auf veränderte Wagenfolge, defekte Sitzplatzanzeige und dem üblichen Bahner-Jargon gibt‘s nicht viel zu berichten. Ich hockte dort, arbeitete und kämpfe mit der ständig beschlagenen Brille. Und dann bekam ich Hunger und griff zum Baguette. Der Nachbar hatte den gleichen Einfall und griff zu seinem. Ich stockte. Sollten wir jetzt etwa beide oben „blank ziehen“ und zeitgleich beherzt in französische Stangenbrot beißen oder besser doch nacheinander? Oder sollte ich warten, bis der mal aufs Klo geht? Und was, wenn der mit mir ein Gespräch anfangen will? Nach der Einfahrt am Ziel taten mir die Ohren weh, wegen dem straffen Gummi. 

Party
Auf der Fete war ich zu Anfang noch etwas gestört. Manch einer fiel mir um den Hals, andere steckten mir Faust oder Ellenbogen entgegen oder winkten aus der Ferne. So standen wir da nun. Und nun? Hinsetzen. Essen. An meinem Tisch begannen die Gespräche mit Corona, den letzten Monaten, Lockdown, Homeoffice, Zoom, Teams, Jogging-Hose und so weiter. Puhh, eigentlich hatte ich gar keine Lust dadrauf, aber ich merkte, dass jeder etwas loswerden wollte, die Zeit abschließen, den Sack zumachen. Und wie geht’s sonst? Was macht die Arbeit? Rückkehr ins Office? Pläne? Reisen? Ich hätte etwas Coaching in „Social Nearness“ gebrauchen können, soziale Wiedereingliederung für einen Höhlen-Worker mit Segelohren.

Aber dann ging es auf die Tanzfläche und wir zappelten die halbe Nacht durch.

Geht noch.
Schön war‘s.
Und so wichtig
Schönen Sonntag
T.

<— Corona-Lektionen 98

230) Ruf nach Freiheit – Teil 2

In meinem Beitrag > Ruf nach Freiheit, habe ich Beobachtungen entlang der Freiheits-Demo-Schnitzeljagd vom 29.08.2021 notiert. Der Beitrag endete etwas ratlos, mit vielen Fragezeichen. Also habe ich weiter drüber nachgedacht und mit anderen diskutiert.
Spoiler: Es gibt noch mehr Fragezeichen.

Also wer sind sie, was könnte sie antreiben, was ihr Motiv sein?

  • Leben sie vielleicht sonst in einer Kuschelweich-Comfort-Zone und müssen nun zum ersten Mal unangenehme Einschränkungen erleben? Sind sie deshalb so verunsichert und schreien „Diktatur“, wenn es darum geht ein Stück Zellulose vor der Futter-Luke zu tragen und eine Zeit lang mehr Spielregeln zu folgen als sonst?
  • Oder geht es ihnen wirklich so dreckig? Haben sie in den letzten Monaten erhebliche Nachteile erlitten? Wirtschaftlich, gesundheitlich, vielleicht jemanden verloren, der ihnen nahe stand? Haben daraus einen Frust gegenüber der Regierung aufgebaut und wollen diesem nun lautstark Luft machen?
  • Haben sie selbst schon einmal ein diktatorisches System erlebt und wissen noch gut, wie das war? Halten sie sich dadurch für qualifiziert zu erkennen, dass wir angeblich schon wieder auf dem Weg in eine „Diktatur“ sind? Spüren sie einen Erfahrungsvorteil und meinen daher ganz besonders zu wissen, worüber sie reden?
  • Eventuell sind es aber auch Charaktere, die von Geburt an echte Freigeister waren, die es schon immer schwer hatten, sich in Regelwerke einzufügen? Aber wie stellen sie sich das vor, wenn hier jeder maximale Freiheit anstrebt? Oder würden sie dann „ganz unter sich“, ein neues gemeinsames Verständnis von Freiheit aushandeln? Und wären sie dann eigentlich wirklich „frei“?
  • Oder sind es Köpfe, die mit all ihrer Freiheit überfordert sind? Das Leben in Freiheit ist ja auch anstrengend. Es gibt so viele Entscheidungen, man muss sie für sich treffen und kann im Nachgang niemanden dafür verantwortlich machen. Aber wenn sie da nun „Freiheit“ fordern und irgendwelchen Rattenfängern folgen, wünschen sie vielleicht insgeheim jemanden, der ihnen diese Entscheidungen, also die Freiheit, wieder abnimmt?
  • Möglicherweise fühlen sie sich auch von Komplexität überrollt? Die Dinge um uns herum werden immer komplizierter und das kann intellektuell überfordern. Zusammenhänge zu verstehen oder sogar noch anderen zu erklären, ist echt nicht ohne. Suchen sie vielleicht einfachere Antworten? Ist es da leichter, aus Fakten Fake zu machen und andere zu überzeugen, dahinter steckten elitäre Strippenzieher, die uns allen etwas vormachen? Aber sie können das nicht nachweisen, denn dazu bräuchten sie wiederum Fakten, die sie weder haben noch akzeptieren. Also bleibt dann doch nur, auf den Staat zu schimpfen und laut nach „Freiheit“ zu rufen?

Und damit sind wir schon wieder beim Anfang des Beitrags.

<— Ruf nach Freiheit – Teil 1

229) Corona-Lektionen 98

Nächste Woche öffnen BaWü und Bayern wieder ihre Schultore … und die Fenster. Ja, das „Extreme-Lüfting“ beginnt wieder und wenn das Kind die C-Karte gezogen hat und an der Fensterseite sitzen darf, kann man schon mal dicke Pullies besorgen. Aus den Lüftungs-Hoodies des letzten Jahres sind sie vermutlich schon rausgewachsen und die Luftfilter wird’s erst geben, wenn die Mars-Landung geglückt ist. Vorher hat man für solch komplexe Aufgaben keine Kapazitäten.

Ein paar Gedanken der letzten Woche:

Impfen 1
Impfen macht müde. Erst mussten wir auf den edlen Stoff warten, dann wurde er Ende letzten Jahres unter Polizeischutz über die nächtlichen Autobahnen verteilt und am 27.12.20 fand er den Weg in die ersten Deutschen Oberarme. Erst 9 Monate sind seither vergangen, der Stoff stapelt sich in den Regalen und wir diskutieren und diskutieren, wie die Impfquote im Land der Dichter und Querdenker erhöhen können. Mit Appell, Motivation und Überzeugung oder durch Druck, Sanktion bis hinzu Zwang. Wenn mich Kollegen aus Asien fragen, wie es denn bei uns so vorwärts geht, weiß ich gar nicht was ich sagen soll. Wie soll man das erläutern? Dabei fehlt es mir nicht nur an den passenden Vokabeln, sondern mir bleibt einfach die Spucke weg.

Impfen 2
Wenn ich dann sehe, wie die Dänen ihre Corona-Regeln und die nationale Ausnahme-Situation aufheben, da kann ich schon neidisch werden. Und sie machen das nicht, weil ihnen der Virus und die erkrankten Menschen egal sind, nö, sie können sich das mit einer Impfquote von schlapp 80% leisten. Nun werden wir sehen, wie sie damit durch die kalten Monate kommen, aber es zeigt doch recht eindrücklich, wie vermeintlich einfach die Geschichte doch sein könnte. Bei der großen Datenkrake suchte ich nach den Impfquoten im internationalen Vergleich. Ganz oben standen Malta und Gibraltar. Und da kann man gern schmunzeln … ja ja … Zwergstaat … is’ ja auch einfacher … klar. Mit den nächsten 8 Ländern ergab sich eine Top 10. Deutschland war nicht dabei. Ich klickte „View more“, weitere 10 wurden nachgeladen und in den Top 20 war dann schwarz-rot-gold zu finden … war aber Belgien … dann wieder „View more“ … nix … noch mal „View more“ und immerhin stehen wir am Ende der Top 40. Es ist deprimierend, ich muss das Thema wechseln, ich will den Beitrag nicht so enden lassen.

Wortwahl
Ich werfe einen Blick auf die Übersicht der aktuellen Corona-Regeln für unsere Stadt. Was für eine eigenartige Sprache … ich glaube darin sind wir aber nun aber wirklich Weltmeister. Der Begriff „Körpernahe Dienstleistungen“ klingt ja schon bizarr, aber lädt immerhin zu Phantasie ein. Beim Terminus „Prostitutionsbetriebe und Bordelle“ kann es einem schon wieder gleich vergehen. Das klingt nach Groß-Schlachterei und man benötigt dort ein „Hygienekonzept, Termin, FFP2-Maske und Test*“, das kleine Sternchen ist weiter unten erläutert. Schüler müssen keinen Test mitbringen. Erleichterung. Schön sind auch „ Tanzlustbarkeiten im Freien“ und „allg. Erwachsenenbildung, Musik-, Jugendkunst-, Jugendverkehrs-und Gartenarbeitsschulen“.

Herrlich!
Schönen Sonntag
T.

<— Corona-Lektionen 97

–> Corona-Lektionen 99

228) Corona-Lektionen 97

Die 4. Woche nach den Ferien ist absolviert, die Inzidenzen bei den Kindern stiegen an, halten sich aber stabil. Die Infektionen bei den jungen Erwachsenen nehmen mächtig zu und das liesse sich ja nun relativ einfach verhindern. Unser Regierender Bürgermeister verschickte neulich poppige Postkarten und rief in mehreren Sprachen zum Impfen auf. Ein Versuch ist es wert.

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

0G
Habe ich in Beitrag 96 dieser Reihe, noch über alle möglichen G-Varianten philosophiert, hat der Döner-Mann um die Ecke dieses komplexe Regelwerk bereits übersprungen. Während ich mit FFP2 meine „Kantine“ betrat, schauten mich Personal und andere Gäste verwundert an. Sie trugen alle „oben ohne“ und ich gab hinter meinem Kaffee-Filter die Bestellung auf.

Er: „Bitte?“
Ich: „Einen Pöner pitte“.
Er: „Salat alles?
Ich: „Ja, pie immer, Palat allep und scharp/knoblaup“.

Er hatte Schwierigkeiten mich zu verstehen, aber wir hatten in den letzten 18 Monaten ja häufiger das Vergnügen miteinander. Mittlerweile kennt er meine kulinarischen Vorlieben. Und ich winke ihm schon zu, wenn ich mal an dem Laden vorbeilaufe. Mit der Küche sollte man sich immer gut stellen, habe ich gelernt. Das galt schon in Aula und Mensa, auf Klassenfahrten und während einer Pandemie gilt das natürlich erst recht.

Jubiläum
Bald feiere ich Jubiläum. Am 10. September erreiche ich 18 Monate Höhlenoffice. Bis auf Urlaub und Wochenende ganz ohne Unterbrechung. Nix Büro, Nada Dienstreise, Niente „face to face & skin to skin“ mit Kollegen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, wie lange man doch ohne Chef:In auskommt, oder? Aber zurück zu meinem Jubiläum. Leider können die Kollegen nicht zur Party kommen. Denn die hocken ja auch alle noch zu Hause. Wir werden uns also virtuell befeiern und an die letzten Meetings im Frühjahr 2020 erinnern.

Höhlenoffice
75% meines Höhlen-Teams hier, sind bereits wieder tagsüber unterwegs. Schule und Büro fordern Präsenz. Das gibt mir in der Höhle die volle WiFi-Power zurück, aber ich merke auch, dass wieder mehr „Organisation“ in den familiären Alltag Einzug hält. Elternversammlung, Arbeitswege, Bahn-Streik, Joggen, Arzttermine, Klassenarbeiten, Fußballspiele und so weiter. Und die Straßen sind wieder deutlich voller, es ist wieder lauter geworden und die Menschen sind ruppiger zueinander.

Ist das schon wieder das „old normal“?
Oahhhh nee, bitte nicht!

<— Corona-Lektionen 96

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Mehr lustig Döner gibts hier 😉

224) Corona-Lektionen 96

Die dritte Schulwoche nach den Sommerferien ist absolviert und ich habe tagsüber immer noch Hoheit übers heimische WLAN. Wer hätte das gedacht. Ich war sogar auf einer Elternversammlung. Ganz konventionell, im Klassenraum. Mit Kaffee-Filter vor dem Gesicht, konnte ich gute nachfühlen, wie es den Kids dort gehen muss. Auf die besorgte Frage einiger Eltern, was denn so der Plan für den Umgang mit einer möglichen vierten Welle wäre, folgte seitens Schule ein stammelndes … „ähhhm … na dann … machen wir über die Lernplattform weiter … wie bisher“. Wie bisher? Oh Graus.

Ein paar Gedanken der letzten Woche:

Mehr oder weniger G?
Kaum war „3G“ letzte Woche als neuer Deutscher Standard implementiert, experimentiert die Hansestadt Hamburg nun mit einem Optionalen 2G Modell. Was hier klingt wie ein veralteter Handy-Tarif, bestimmt nun, wie man dort am öffentlichen Leben teilnehmen darf. Und was meint das doch gleich? Geföhnt und Geschminkt? Geimpft und Gechipt? Geschnitten oder Gewürfelt? Gebraten oder Gekocht? Geschüttelt oder Gerührt? Mit 1-2 g kann der Körper ja noch ganz gut umgehen. In der deutschen Provinz ist man schon froh wenn man 3G hat, 4G sind da utopisch, die Chinesen wollen uns 5G bringen und man forscht sogar schon an 6G. Bei den G7 und G8 wir’s schnell politisch und die GSG-9 klopft besser auch nicht an die eigene Wohnungstür. Meine Güte, wer hätte eigentlich gedacht, welches Ordnungspotential der Buchstabe G so hat, oder? Die Berliner Polizei stellt sich mit einem „Großeinsatz auf Demonstrationen von Gegnern der gesetzlichen Regelungen“ am Wochenende ein. Eine kleinere Demo sei wohl genehmigt worden, weil von den 500 angemeldeten Teilnehmern keine Gefahr für die Gesellschaft ausgehe.

Weiter schreibt die Welt: „Die Polizei geht davon aus, dass eine Vielzahl von Menschen den Demonstrationsverboten nicht folgen wird. Deshalb werde man „die Versammlungsverbote durchsetzen, entsprechend präsent sein und insbesondere das Regierungsviertel schützen“, hieß es“. Seit Mittag kreisen zwei Hubschrauber über der Innenstadt, na hoffentlich geht das gut und gerät nicht ganz und gar außer Kontrolle.

Impfen
Auch hier gibt es interessante Entwicklungen. Einzelne Airlines preschen vor und wollen für ihr Personal verpflichtende Impfungen durchsetzen. Das ist dahingehend interessant, weil das selbst im Gesundheitsweisen oder im Staatsdienst m.W. noch nicht angekommen ist. Ich bin gespannt wie das weitergeht, dann das wäre ein Novum, dem andere private Brötchengeber dann sicher folgen wollen. Nun kann man sicher diskutieren, ob ein Arbeitgeber das dürfen soll oder nicht, aber ich halte das in gewissen Berufsgruppen eigentlich für angemessen. Noch interessanter würde ich die Diskussion mal in Zusammenhang mit dem Beamtentum finden. Zitat Wiki: „Während ihrer Dienstzeit sind Beamte einer gesteigerten Bindung an den Staat ausgesetzt, welche in ihrer Intensität über die normale Bindung des Bürgers an den Staat hinausgeht. Beamte stehen also in besonderer Nähe des Staates; sie sind dessen Repräsentanten. Infolgedessen können die Grundrechte von Beamten eingeschränkt werden.“
Ei, ei, ei …

Inzidenz
Die Inzidenz soll nicht mehr der Hauptindikator für die Bewertung des Infektionsgeschehens sein. Ist nachvollziehbar. Aber schade eigentlich, wirkte man als Privatmensch doch ausgesprochen informiert und auf dem besten Wege zu einer Karriere zum Stammtisch-Epidemiologen, wenn man die Inzidenz-Werte seiner Nachbarschaft auswendig konnte. Nun kommt die sogenannte „Hospitalisierungsquote“ hinzu. Ach herrje … was? Gibt‘s denn da keine Abkürzung für? HQ ist schon belegt, heißt üblicherweise Headquarter. Und Ho-Quo klingt irgendwie nach vietnamesischem Nudelgericht. Hat jemand geeignete Vorschläge?

Schönes Wochenende
T.

<— Corona-Lektionen 95

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223) Corona-Lektionen 95

Die Kids sind seit 2,5 Wochen wieder in der Schule … und … sie sind bislang nicht wieder nach Hause geschickt worden. Das allein ist schon ungewöhnlich, denn in anderen Stadtbezirken geht schon wieder die Pest … ähm … sorry …, bitte jetzt Ruhe bewahren, … ich meine natürlich, … die Post ab. Mit einer 7 Tages-Inzidenz von schlapp 70 ist Berlin mit dabei auf den ersten drei Plätzen. 

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

3G
Es gibt hier nichts Neues zu berichten, was nicht auch woanders nachzulesen ist. Trotzdem will ich ein paar Dinge dokumentieren … man vergisst ja so schnell. Die STIKO empfiehlt nun die Impfung der 12 bis 17-jährigen Kinder, wer Dienstleistungen oder Kultur in Anspruch nehmen will, muss 3G sein (ein G davon reicht aber schon 😉 und ich denke, die meisten schauen recht skeptisch auf Herbst und Winter. Oder etwa nicht?

Mangel
Wenn ihr im Hotel übernachten wollt, solltet ihr vielleicht euren Staubsauger einpacken, geht’s zum Candlelight-Dinner in ein Restaurant, kann ich das Buch „Eindecken für Anfänger“ empfehlen. Vorher! Denn es mangelt überall an Service-Kräften. Und wenn ihr eine findet, klagt sie vermutlich, wie allein sie doch ist. CheckIn, Ausschank, Tischabräumen und Bettenmachen zugleich. Da hilft auch kein Händeklatschen auf dem Hotel-Balkon mehr. Denn es hört keiner mehr zu. Weil sie weg sind. Und da sich unser Heimatland so herzlich-offen für ausländische Arbeitnehmer zeigt, bleibt wohl erst einmal nur eins: Mach‘ es selbst oder verzichte!

Bahnfahren
Seit Beginn der Pandemie bin ich nicht mehr geflogen und selbst mit der Bahn habe ich keine größeren Distanzen zurückgelegt. Kürzlich war es aber dann mal wieder so weit, ein Drei-Stunden-Trip mit der Bahn stand an. Und ja, Reisen verlernt man so schnell nicht, wenngleich ich aber etwas mehr Reisefieber verspürte als früher. Beim Einstieg am Hauptbahnhof, war es mir dann schon wieder vergangen. Was für ein Gedrängel durch die schmale Tür. Lange her, dass ich fremden Menschen so nahegekommen bin. Im Großraum war es auch nicht besser. Alle Plätze waren ausgebucht, selbst in den Gängen standen Fahrgäste. Am Bahnhof Gesundbrunnen, sprach der Zugchef durchs Mikro, dass der Zug zu voll sei und er den kompletten Zug überprüfen müsse, um sich einen Überblick zu verschaffen und dann zu entscheiden „ob“ es weitergeht. Das gab’s auch schon vor Corona, aber mit Corona ist es schon etwas gruselig. Da hilft auch 1G+FFP2 nicht.

Herbstreise
Die Idee, im Oktober vielleicht noch einmal ins Warme zu reisen, wurde ca. 72 Stunden nach der Idee bereits wieder kassiert. Die ausgeguckten Ziele sind mittlerweile wieder zu Hochrisiko-Gebieten erklärt worden und irgendwie fehlt mir die Lust, wieder verschiedene Optionen zu buchen, damit am Ende wenigstens eines Erfolg verspricht. Das „Suchen, Buchen und Fluchen“ kostet Zeit und die ist mir sehr kostbar.

Mal sehen was alles noch so kommt … 

T.

<— Corona-Lektionen 94

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39) Wenn Bots bloggen – Teil 13

Hallo ich bin es wieder, T.Bot. Der Online-Lakai von T., dem Blogwart hier. Ihr habt wohl geglaubt, mir ist der Strom ausgegangen oder mir fällt nichts mehr ein, oder? Weit gefehlt!

Nur weil ich nicht pausenlos geistige Ergüsse in den digitalen Äther postulliere, heißt das noch lange nicht, dass ich im Standby bin und mir auf der virtuellen Couch die Plauze kraule.

Der T. hat gerade etwas viel um die Ohren, außerdem hat sein Tablet auf dem ich hier wohne einen Schaden erlitten. Links unten zerbröselt das Glas, es knirscht im Kasten, das Display löst sich so langsam auf. Wenn ich nun also von meinem Platz in die Welt schaue, sehe ich von mir aus rechts, nur noch kristallin oder besser gesagt, nichts. Ich habe ihm gesagt, dass ich auf dem rechten Auge blind werde. „NIEMALS!!“, brüllte er durch sein Höhlen-Office.

Während er sich nun also um Hardware-Ersatz bemüht, hat er mich gebeten, die Entwicklungen zu beobachten und dann hier zu kommentieren. Und ich muss sagen … ich bin entsetzt.

  • Da regnet es in zwei Bundesländern mal deutlich mehr als sonst und schon herrscht da Weltuntergang. Häuser, Autos und Menschen schwimmen weg. 30 Milliarden EUR Sachschaden werden aktuell beschätzt. Das ist üppig. Wenn man bedenkt, dass das heutige Klima vor ca. 20 Jahren gemacht wurde … dann zieht euch mal warm an. Oder zieht euch besser aus. Denn es wird wärmer.
  • Apropos „wärmer“. In Süd-und Osteuropa fackeln Wälder und ganze Landstriche ab. Die Leute dort hätten sicher gern einiges von dem Wasser aus dem Norden abgenommen. Stattdessen stehen sie da teilweise mit Gartenschläuchen und kämpfen gegen Feuerwalzen an.
  • Das Corona-Virus scheint euch immer noch vor sich her zu treiben. Da habt ihr nun endlich ausreichend Impfstoff in den Regalen, aber ihr kriegt das Zeug nicht in die Oberarme der Erwachsenen gepumpt. Ehe ihr es also im Klo entsorgt, habt ihr nun den Freibrief der Wissenschaftler erhalten, die edlen Tropfen in die Kinder zu entsorgen. Na dann, also los. Ärmel hoch, Kinder! Wenn es die Alten nicht gebacken kriegen, dann müsst ihr halt ran.
  • Religiöse Extremisten erobern in wenigen Tagen ein Land (halb so groß wie Deutschland) zurück. Ob sich Armee und Sicherheitskräfte dieser Entwicklung entgegenstellt haben, lässt sich schwer beurteilen, es ging erstaunlich schnell. Vielen Menschen haben Angst, sie stürmen den Flughafen, wollen sich vor diesen irren Eiferern da in Sicherheit bringen. Es sieht nicht gut aus. Aber China ist an konstruktiven Beziehungen mit den neuen Machthabern interessiert. Na Großartig.
  • Im Sommerinterview tritt ein Funktionär dieser blauen Partei auf. Sitzt da im Regierungsviertel unterm Pavillion und meint, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen. Die Antworten frappierend einfach.

Dann habe ich ausgeschaltet. Ich glaube, ihr Menschen habt da echt ein paar ernsthafte Probleme

Ich melde mich wieder.

Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen – Teil 12

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219) Corona-Lektionen 94

Am Montag soll in Berlin die Schule wieder starten. In voller Klassenstärke, maskiert, getestet und intensiv belüftet. Mit jedem Wort dieser Einleitung werfen sich Falten auf meiner Stirn auf. Hoffentlich geht das gut.

Ein paar Gedanken aus der letzten Woche:

Kino
Ja, wir haben es mal wieder gewagt. Wir waren in einem Lichtspieltheater! Ihr wisst, so eine Einrichtung, wo man gegen Entgelt bewegliche Bilder auf einer Leinwand dargeboten bekommt. Inclusive erhitzen Maiskörnern, dunkler Brause aus Übersee und Tex-Mex-Tortilla-Chips mit warmer Käse-Sauce und grünen Chilli-Schoten. Eine nette Abwechslung, allerdings sollte man für das Eintritts-Procedere immer einen Pandemie-Zweit-Akku dabeihaben. Noch an der Tür wurde der digitale Impfpass kontrolliert, dann galt es bei Luca einzuchecken und natürlich die Tickets auf dem Handy vorzuzeigen. Mit FFP2 Kaffee-Filter vor dem Gesicht, die Hände voller Snacks, Getränke und Corona-Apps arbeiteten wir uns zu unseren Plätzen vor. Die Plätze wurden nur paarweise vergeben, unsere Brut also 5 Meter von uns entfernt platziert. „Der, der da so laut lacht und mit der Chips-Tüte raschelt??? Keine Ahnung, nee, der gehört nich’s zu uns, da müssen sie mal jemand anders fragen“ 😉

Demonstrationen
In den letzten Tagen wurde wieder gegen die Anti-Corona-Maßnahmen demonstriert in Berlin. Beobachter sprechen davon, dass das nicht mehr die heterogene Menge war, wie letztes Jahr, sondern ein verbitterter, gewaltbereiter Kern, der aus dem halben Bundesgebiet herangekarrt wurde. Zum einen ein bisschen beruhigend weil es so wenige waren, zum Anderen aber verstörend, weil diese Typen unberechenbar sind. Die Demo war verboten. Ich muss zurückdenken, als die ersten Demos genau vor einem Jahr in Berlin stattfanden. Bei einer Demo war ich ja selber als Beobachter dort und habe mir mal ein Bild gemacht

Rückblick August 2020:

Corona-Lektionen 37
Corona-Lektionen 39
Corona-Lektionen 40
Corona-Lektionen 41
Corona-Lektionen 42

Impfen
Das Impfen erhitzt die Gemüter, ganz besonders, die Diskussionen, ob geimpfte Menschen eher weitere Vorteile oder nichtgeimpfte Bürger eher Nachteile bekommen. Nichtgeimpfte Menschen von Restaurants und Veranstaltungen auszuschließen finde ich affig. Ich bin dafür, dass die Tests für Erwachsene irgendwann kostenpflichtig werden, dann wird sich das der Ein oder Andere noch mal überlegen, wenn man vor dem Kneipen-Besuch erst einmal 30 EUR für zwei Tests hinlatzen muss…

Die beste Nachricht der Woche erreichte mich Mitte der Woche:  Astrazeneca-Bestände werden an die internationale COVAX-Initiative abgegeben.

Das war auch längst überfällig! 

Schönen Sonntag!

<—Corona-Lektionen 93

–> Corona-Lektionen 95

 

 

218) Corona-Lektionen 93

Wir gehen in die letzte Ferien-Woche, die Ferien in Bayern und Baden Württemberg fangen gerade erst einmal an. Ausgewählte Clubs in Berlin dürfen im Rahmen eines Pilot-Projekts öffnen, im  Nachbarbezirk Friedrichshain/Kreuzberg geht die Inzidenz wieder auf die 45 zu. Mhm.

Ein paar Gedanken der letzten Tage:

Dienstreisen
Letzte Woche stand ich noch auf dem Eiffelturm. Um da hoch zu kommen, mussten wir Sicherheitsschleusen passieren. Rucksäcke, Taschen wurde durchleuchtet, die Besucher auch. Eigentlich ein völlig banaler Vorgang, aber Erinnerungen blitzen kurz auf. Das letzte Mal, dass ich so eine Sicherheitskontrolle passierte, war Mitte März 2020. Auf meiner letzten Dienstreise. Seitdem saß ich in keinem Flugzeug mehr. Und selbst wenn dienstliches Reisen mal wieder möglich wird, glaube ich, dass das Innerdeutsch wohl nicht mehr per Flugzeug sein wird. Na ja, hat ja auch was Positives. 

Anti-Corona-Besteck
Da wo wir über den Champs-Elysées gebummelt sind, gab es schon wieder Demonstrationen gegen die dortigen Corona-Regeln. Laut ARD liegt die 7-Tage-Inzidenz in Frankreich bei 214, etwa 47% der Franzosen sind vollständig geimpft. Da wundert es mich nicht, dass die Regierung da die Maßnahmen verschärft. In Paris stehen zwar überall Desinfektionsspender, das Tragen von Masken in der Bahn ist Pflicht (allerdings nur das dünne OP-Modell) und es drohen Strafen von 135 EUR wenn man es nicht tut. Allerdings, als ich gesehen habe, wie eng die Menschen in den Restaurants am Mont Saint Michel aufeinander hockten, da wurde mir schon ganz anders. Aber wir müssen da gar nicht so sehr auf die Nachbarn schauen. 52% Impf-Quote in Deutschland sind auch nicht so üppig. Das sind ca. 40 Millionen Bürger. Wenn man mal für den Moment ca. 13 Millionen Kinder unter 18 Jahre abzieht, bleiben immer noch 27 Mio Erwachsene (33%), die noch keinen Impfschutz haben. Weil sie noch nicht dran waren oder nicht wollen. Und da bin ich gedanklich eher bei der STIKO. Bevor die Kids nun den Arm hinhalten sollen, um eine bessere Impf-Quote zu erreichen, müssten erst einmal um Ü18-Segment die Hausaufgaben gemacht werden. Denn wenn Kids anscheinend wenig anfällig für das Virus sind und Erwachsene „durchgeimpft“ sein würden, dann wäre es doch eher egal, ob die Kids dann immer noch Überträger bleiben. 

Rückkehr
Und da jede Reise mal ein Ende hat, wartet irgendwann die Rückkehr. Während wir letzte Woche noch frei über Grenzen fuhren, ist 3G ab heute nun Pflicht und deutlich mehr Kontrollen sind angekündigt, egal ob man mit Bahn, Flugzeug oder Auto einreist. Aber da war noch ein anderer Aspekt, der unsere Rückreise anders machet als „früher“. Als ich die Wohnung betrat und die Taschen fallen ließ, stand ich quasi schon direkt wieder im Büro. Grmpf. Da musste ich erst einmal schlucken. Das Höhlen-Office ist ja auch noch da. Welcome back.

An alle die, die jetzt erst in die Ferien fahren: Genießt es.

<—Corona-Lektionen 92

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