35) Postkarte aus Südafrika

Und eine weitere Postkarte kommt mit erheblicher Verspätung bei euch an. Vor gut 15 Jahren verschlug es uns nach Südafrika. Im Jahr 2004. Nelson Mandela weilte noch auf Erden, das iPhone gab’s noch nicht, Polen, Tschechien, Slowakei und weitere Staaten Osteuropas traten der EU bei. George W. Bush wurde für die zweite Amtszeit wiedergewählt. Was würde ich heute dafür geben …

Highlights der Reise

  • Kruger National Park
  • Kapstadt, Tafelberg, Kap der guten Hoffung
  • Weinregion nördlich Kapstadt
  • Swartberge
  • Wale bei Hermanus
  • Garden Route
  • Knysna und die einsame Lodge (>hier lesen)

Literatur:

  • Der Lange Weg zur Freiheit (Nelson Mandela) .. wat sonst.

Komfort-Zone verlassen:

  • Mit einem VW Golf 1 im Links-Verkehr durch Johannesburg
  • Einsame Schotterpisten und die Angst um die Reifen
  • Pannenhilfe und Reifenwechsel mit Löwen im Rücken (>hier lesen)
  • Mit einem VW Polo (in weiß natürlich) unüberlegt links abbiegen und auf einen Township zu fahren … brennende Tonnen sehen … und nun ?

Ein paar Bilder:

 

Skurrile Schilder, weisen auf dies und das hin.

Auch wenn man nicht der große Hobby-Zoologe ist, der Kruger Park ist schon eine große Nummer

Kapstadt und Umgebung allein sind schon eine Reise wert

Wilde life unterwegs

Egal ob auf wilden Schotterpisten …

… oder gigantischen Küstenstraßen …

…es gibt überall großartige Bilder zu sehen.

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34) Postkarte aus Thailand

Es regnet leicht draußen und windig ist es auch. Zeit für Papierkram, Fotos und etwas Ordnung. Und da fällt mir doch glatt diese digitale Postkarte aus Thailand in die Hand.

Die Bilder haben wir im Januar 2003 schon digital gemacht, allerdings war der Apparat ein echter Kasten. Er wurde angetrieben mit 4 (!) R6 Batterien und war nichts für die Hosentasche. Zunächst ging es für ein paar Tage nach Bangkok und dann weiter nach Phuket und Ko Phi Phi. Traumhaft. Knapp zwei Jahre später rollte ein Tsunami heran und … den Rest kennen wir.

Meine fünf Highlights und Take Aways:

  1. Man sollte sein Essen niemals „spicy“ bestellen
  2. Sonnenbrand kann richtig weh tun
  3. Bangkok erlebt man am besten zu Fuß
  4. Mekhong Thai Whisky ist gut gegen alles
  5. Sonnenuntergänge gibt es jeden Tag
Bangkoks Sehenswürdigkeiten links und rechts vom Chao Phraya River
Deutschen Elektrikern und Hoteliers würde es die Zehennägel aufrollen
Strand und Bucht sind eine Wucht
Und was für Sonnenuntergänge

Ach … also da könnte ich auch mal wieder hin ….

Schönes Fernweh allerseits!
T.

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33) Postkarte aus Kuba

What? Eine Postkarte aus Kuba? Wie is’n der jetzt dahin gekommen? Und wieso darf der überhaupt verreisen?

Keine Sorge. Ich bin nicht in Kuba, habe nur etwas Fernweh. Und wenn uns dieser miese neuartige Virus (… dessen Namen wir jetzt hier mal nicht sagen …) schon das Reisen verhagelt, dann kann er mir aber nicht verbieten, ein paar Postkarten zu verschicken. Auch wenn die hier schon etwas länger unterwegs ist.

Anfang 2006 verschlug es uns nach Kuba. Tolles Land, tolle Menschen. Ein wenig Öffnung und Lockerung (…was für blöde Worte dieser Tage…) war damals schon sicht-und fühlbar. Ich denke oft an die Reise zurück. Drei Wochen Autofahrt und ein Inlandsflug … beides ein Abenteuer.

Meine persönlichen Big Five Kubas:

Menschen beobachten, mit ihnen reden und ihnen etwas mitbringen

Über Land fahren, am besten eigenhändig

Lebensart, Geschichte und Rhythmus erfahren

In die grünen Berge fahren, Tabak kennen lernen

Einsame Strände finden und relaxen

 

Ach man … schön war´s. Es klingt noch immer in meinen Ohren.

Guantanamera, guajira Guantanamera
Guantanamera, guajira Guantanamera

Großartig 😉

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32) Postkarte von Himmelstreifen

Vor Corona zog alle paar Minuten ein Flieger am Sonntag Himmel entlang. Nun, da die meisten Flieger am Boden stehen, sind Kondensstreifen am Himmel schon echt eine Seltenheit geworden.

Schon fast vergessen, wie nervig Reisen auch sein kann, stehe ich dieser Tage da, schaue in den Himmel, zeige mit dem Finger und rufe:

„Schaut mal da, ein Flieger!

Hier ein paar Bilder aus den letzten Wochen:

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Fernweh? Wo sollte es denn hingehen?

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31) Postkarte aus‘m Himmel 2020

Schwieriger Titel. Tut mir leid. Ich will keinem zu Nahe treten, in diesen Tagen schon gar nicht. Aber ich habe mal wieder Lust, eine Postkarte zu verschicken.

Tausende Flugzeuge liegen derzeit am Boden, die Reisebranche (Hotels, Pensionen, Restaurants, Guides, Fahrdienste) liegen gleich daneben. Schlimm. Ein Flugzeug am Himmel zu sehen, ist mittlerweile eine Seltenheit geworden. Und wir werden wohl auf längere Zeit nicht mehr aus einem Flugzeug auf die Wolken schauen können. Auch wenn das Image der Fliegerei schwer angeschlagen ist und mein CO2-Footprint der letzten Jahre auch nicht gerade mustergültig war, möchte ich ein paar Impressionen aus den letzten Wochen vor Corona teilen.

Fliegen ist eine großartige Erfindung. Wenn die Ingenieure doch nur irgendwann einen Umweltfreundlichen Antrieb entwickeln könnten … dazu wäre doch jetzt Zeit.

Hier die sechs schönsten Bilder aus 2020:

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PS: Auf den Bildern sind Markenzeichen von Fluggesellschaften zu sehen. Es solle bitte nicht der Eindruck entstehen, ich stünde bei denen auf der Zahl-Liste. Eigentlich wollte ich die Logo’s mit Klebezetteln abdecken, aber keine Crew wollte mir die Tür aufmachen 😉

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(immer gern skurril und nachdenklich, Hochglanzbilder gibt‘s im Katalog)

 

 

30) Postkarte aus Bukarest

Die 30. Postkarte meiner Serie kommt aus Bukarest. Die Tage waren gut bepackt mit Arbeit, aber es gab auch wieder Skurriles und Nachdenkliches zu entdecken.

Bei Ankunft im Dunklen war aus dem Hotel-Fenster nicht viel zu sehen. Im Morgengrauen dann erschien immerhin eine Silhouette der Umgebung. Bei Tageslicht verwandelt sich die dunkle Masse in die „Kathedrale der Erlösung des rumänischen Volkes“ und dahinter zeigt sich der „Parlaments-Palast.

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Letzterer wurde in den 80-er Jahre aus der Erde gestampft, gehört flächenmäßig mit zu den größten Gebäuden der Welt. Diktator Ceausescu erlebte nicht mal den Ablauf der Gewährleistungsfrist für diesen Protzbau, denn sein Volk schickt ihn Ende ´89 in die Hölle. Trotzdem ist das schon ein beeindruckendes Bauwerk. Der Bau reicht fast genauso tief in die Erde, wie er oben herausschaut. Mehr kann man bei Wikipedia nachlesen.

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Rund um die Inner-City stehen viele Plattenbauten. Sie scheinen alle zur gleichen Zeit gebaut worden zu sein. Ein Haus sieht aus wie das andere und alle Gebäude bräuchten dringend Spachtel und Farbe. Im Stadtteil Lapinska gab es aber auch ein paar prächtige Altbauten zu entdecken.

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Mein Erlebnis der Woche? Ein Auto vor uns kracht mit dem Vorderrad in einen Gulli. Der Gulli-Deckel ist nirgends zu sehen. Vier Männer steigen aus dem Auto, machen ein paar Photos und Selfies. Dann heben sie das Auto aus dem Loch und steigen wieder ein. Ein Mitfahrer ist noch so hell, geht über die Straße zu einer Baustelle, schleppt eine Bake heran und stellt sie vor das Loch. Sehr verantwortungsvoll.

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Irgendwer hat mir erzählt, dass Obdachlose und Straßen-Kinder die Gullis öffnen, um darin die kalten Nächte zu überstehen. Irgend etwas wird schon dran sein.

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29) Postkarte aus Berlin: Denk mal

Berlin hat einiges an Denkmälern zu bieten. Die neueren sind zwar schwer an Material und  Schuld, aber in ihrer Bauweise, für meinen Geschmack, etwas zu schlicht. Metall-Stehlen, Beton-Klötze, Loch in der Erde mit Glasplatte drüber. Mhm, ich finde die vom Design eher langweilig und mir fehlt irgendwie der Mensch darin. Da hatte man doch früher noch etwas mehr zu bieten.

Ein kleiner Auszug, sortiert nach Größe

Etwas zurückgezogen im Park erinnert der Friedhof der Märzgefallenen an die Märzrevolution von 1848. Nach der November-Revolution von 1918 bekam der Friedhof gleich noch einen zweiten Zweck. Kann man nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_der_Märzgefallenen. Wer nicht drauf eingestellt ist, erschrickt am Denkmal des „Roten Matrosen“, weil dieser Matrose aus dem Busch schaut.

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Nicht viel größer, aber viel höher, wurde der Kopf von Friedrich II auf eine Säule gestellt. Laut Wikipedia handelt es sich um einen Nachguss der 1848 entstandenen Büste. Gut, dass sie so weit oben steht, sonst wäre sie schon geklaut worden.

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Deutlich dramatischer zeigt sich das Denkmal für die Spanienkämpfer ein paar Meter weiter. Auch wenn das Halten des Schwertes uns heute einen Tennisarm oder Mausarm bescheren würde, macht das schon etwas her.

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Mit deutlich mehr Material, wurde in den 80-er Jahren ein Denkmal für Ernst-Thälmann errichtet. Ein stark polarisierende Figur, aber ein imposantes Bauwerk. Leider zu viel Graffiti, im April hat er wieder Geburtstag und dann wird er wieder geputzt. —> Graffiti-Teddy

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Dann das „Denkmal der polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten“. Das ist noch mal wuchtiger und erscheint im 70-er Jahre Monumental-Chic. An der Seite sind Soldaten abgebildet und auf der Rückseite trägt es sogar noch ein DDR-Wappen. Erstaunlich eigentlich.

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Mit militärischem Gerät russischer Bauart lädt das „Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten“ zum Nachdenken ein. Fährt man mal etwas verträumt den 17. Juni hinunter kann man schon mal zusammenzucken, wenn man im Augenwinkel Panzer sieht.

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Wer es mal richtig „dicke“ sehen will, sollte mal nach Treptow fahren. Zu unserem anderen Sowjetischen Ehrenmal. Ein riesiger russischer Soldat hält ein Kind auf dem Arm und zu seinen Füßen zerbröselt er mit dem Schwert das Hakenkreuz. Zwei weitere russische Soldaten verneigen sich vor den Opfern der Sowjets. All die Zitate Stalins ringsherum lassen sich zwar nur schwer verdauen, aber beeindruckend ist die Anlage trotzdem.

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Der große Lenin aus ukrainischem Granit hat die politische Wende nicht überstanden. An ihm biss man sich Anfang der 90-er Jahre die diamantenen Säge-Zähne aus und verscharrte die Steine in im Märkischen Sand. Immerhin hatte er es in den Spielfilm Good Bye Lenin geschafft.

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28) Postkarte aus dem Riesengebirge

Und die erste Postkarte des Jahres 2020 kommt aus … na … eine Idee? Dem Riesengebirge! Richtig.

Wer als Berliner dieser Tage mal etwas Schnee sehen will, muss schon etwas Strecke zurücklegen. Also ging‘s ab nach Süd-Ost, dem Winter entgegen.

Und auch hier gab’s, neben Schnee, wieder skurriles zu entdecken:

Die letzte Stunde der Anreise kurvten wir über Tschechische Dörfer und bekamen einen duftenden und feinstaubenden Eindruck, wie wir in den 80-er Jahren noch geheizt haben. Mit Kohle. Am nächsten Morgen erwartete uns aber blauer Himmel, Sonne und Schnee. Die Quelle der Elbe liegt nur einen Steinwurf von hier und man kann diesem „Bach“ gern etwas folgen. Auf Ski, Schlitten oder auf den Füßen.

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Kulinarisch findet man hier bestimmt irgendwo gute böhmische Hausmannskost, vieles ist aber auf den kleinsten Europäischen Nenner standardisiert, dafür aber recht preiswert und man kann mit Rübezahl ein Selfie machen. Wenn man will.

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Hinter unserem Haus stehen einige Wohnwagen. Zunächst dachte ich, die wären dort nur bis zum Sommer abgestellt. Aber gegen Abend herrschte dort reger Betrieb. Der Platz „Autokempink“, ist zwar kein „Kempinski“, dafür aber voll in Betrieb und liegt direkt an der Elbe. Lauschiges Plätzchen.

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Viele Tschechen fahren hier Ski, aber auch Deutsche, Polen, Russen. Auch Belgier, Luxemburger, Dänen und Schweden haben wir gesehen. Und selbst wenn man kein begnadeter Ski-Athlet ist, lässt sich am Rande der Pisten doch viel Schönes entdecken.

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Schön war‘s beim Rübezahl.

<— Weitere Postkarten gibt‘s hier

27) Postkarte vom Auf und Ab der Sonne

Vor genau einem Jahr, habe ich hier ein paar Bilder schöner Sonnenauf-und Untergänge aus 2018 veröffentlicht. Aber auch 2019 gab‘s wieder tolle Bilder, die es bislang noch nicht ins weltweite Dorf geschafft haben.

Rückblickend kann ich feststellen, dass ich dieses Jahr wohl einen Faible für den frühen Sonnenaufgang hatte und für Bilder aus dem Flugzeug-Fenster. Shame on me! Mein CO2-Footprint aus 2019 muss auf die Agenda für die Verhandlung der Vorsätze für 2020 … aber das wird ein eigener Beitrag.

Ich wünsche allen Lesern vom schreib.blog schöne Weihnachten. Genießt die freie Zeit mit Familie, Hund und Katz! Bis die Tage.

Hier nun erst einmal ausgewählte Bilder früher Morgenstunden im Park:

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Und nun ein paar Bilder aus luftiger Höhe. Eigentlich fand ich es doof, dass mich die App der Airline immer links platziert hat, aber für die Aussicht war es besser.

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Macht‘s gut, muss mich jetzt ums Fest kümmern 😉

Andere Postkarten gibts hier >>

 

26) Postkarte aus Berlin: Nachthimmel

Was habe ich nicht schon alles über unseren Flughafen geschimpft. Hier auf dem Blog, aber auch in älteren Publikationen auf Papier. Wenn man aber von ihm abhebt oder auf ihn zufliegt, ist das allerdings schon ein Erlebnis, was sonst kaum noch Städte zu bieten haben.

Trotz der Klima-und Flugzeug-Diskussion möchte ich ein paar Eindrücke teilen:

Am schönsten finde ich den Abflug nach Ost. Die Maschine hebt zunächst steil ab, dreht dann bald nach rechts weg und schraubt sich stetig in die Höhe. Dem Uhrzeigersinn fliegt man dann über die östlichen Außenbezirke und sieht viel von der Innenstadt. Mit etwas Sucherei kann man sogar sein eigenes Wohnhaus entdecken. Üblicherweise sitze ich eher am Gang und kriege davon nicht viel mit, letzte Woche aber wurde ich auf einen Fensterplatz gebucht und hatte damit die Gelegenheit, am frühen Morgen ein Bild der Stadt zu machen.

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Aber auch bei Rückkehr am Abend finde ich den Anflug von Süden über Ost nach Nord am besten. Man sollte aber links sitzen. Nach dem die Crew die Kabine abgedunkelt hat, wird’s immer ruhiger in der Kabine und wegen der deutlich abnehmenden Höhe, fühlt man sich immer etwas leichter. Im Süden kann man die Seen und den neuen Flughafen erahnen, dann dreht der Flieger entgegengesetzt des Uhrzeigers über Marzahn, Ahrensfelde, Malchow, Weißensee, Pankow, Reinickendorf bis runter nach Tegel rein. Über dem Kurt-Schuhmacher Platz ist man so tief, dass man in die Wohnzimmer der Anwohner schauen kann.

Na, wat‘ jibs‘n bei euch zu’n Aben’brot?

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Schon cool irgendwie 😉