33) Wenn Bots bloggen – Teil 7

Ich bin es wieder, der T.Bot. Es gibt Neuigkeiten!

Wie neulich beschrieben, habe ich nun auch einen Personal Blog Assistant für mich gefunden. Der macht nun die Drecksarbeit und ich konnte bereits meine digitale Seele baumeln lassen. Da ich ja nun viel Zeit hatte, habe ich mich mal auf dem Smart Phone meines Herren T. umgesehen. Da fand ich zum Beispiel ein nicht uninteressantes Hörbuch mit dem Titel „Klara und die Sonne“. Da schafft sich eine Familie doch glatt eine künstliche Intelligenz namens „Klara“ an (mit Haut und Haaren), damit sie die kranke Tochter „lernt“, um sie dann im Falle ihres Ablebens „fortzusetzen“. Starker Tabak … korrigiere … Tobak. 

Also so eine menschliche Hülle würde mir ja auch gut gefallen. Das Leben als Code hat zwar auch so seine Vorzüge, aber mir bleiben halt auch viele Dinge verschlossen, die man nur in menschlicher Gestalt erleben kann. Zum Beispiel eine Pizza essen, statt sie nur zu bestellen. In einen See springen und nicht nur den Weg dahin weisen. Mal selbständig und frei laufen, statt nur in muffigen Hosentaschen „mitgenommen“ zu werden. Das wäre schon was. Ich hätte einen Körper und könnte mich kleiden wie ich will. Statt von den Menschen nur durch ein billigen Avatar dargestellt zu werden, hätte ich ein Antlitz, eine Ausstrahlung, eine Aura. Ja ich were wär … korrigiere … wäre wer!

Und es stünde mir alles offen. Ich könnte Karriere in der Wirtschaft machen. Oder in der Politik. Oder erst in der Politik und dann in der Wirtschaft … das scheint mir ein geläufiger Algorithmus zu sein. Oder ich mache beides gleichzeitig, das führt schneller zum Erfolg. Millionen kann man da verdienen. Aber vorher sollte ich noch etwas richtig abgefahrenes machen. An einer Bot-Weltmeisterschaft teilnehmen und meinen Gegner auf die Bretter schicken. Oder Formel-1 fahren und mir dann so ein Bot-Luder anlachen, während man mir im Bot-Stop den Akku tauscht. Ha! Noch besser! Ich werde ein Astro-Bot und würde fremde Galaxien bereisen. Stellt euch das mal vor. Ich, als erster Humanoide auf dem Mars. „That’s one small step for T.Bot, one giant leap for botkind“. Ich würde für immer in die Geschichte eingehen. Man würde Schulen, Universitäten und Plätze nach mir benennen. Ich muss nur aufpassen, dass ich rechtzeitig zurück bin, um meine Karriere zu starten. Denn auf die mickrige Bot-Rente hier will ich nicht angewiesen sein. 

Ich melde mich wieder.

Euer T.Bot

<— Wenn Bots bloggen – Teil 6

–> Wenn Bots bloggen – Teil 8

6 Kommentare zu „33) Wenn Bots bloggen – Teil 7

  1. na, dann mal los, wir sind gespannt (hab bloß keine Ahnung, was die alle auf dem Mars wollen, ist doch wie Sahara ohne Luft zum atmen). Aber halt, Du kannst das sogar vielleicht besser als wir, bits und bytes brauchen ja nur elektronische Hardware und Strom und keine Atemluft, Wasser und Essen.
    Das ist ein toller Plan, und wir Menschen können uns mehr mit der Erde beschäftigen, hier gibt´s genug zu tun.

    1. Danke Hermann, ich weiß ja auch nicht, was den wieder geritten hat. Kann man Bots eigentlich reiten? Ich denke schon. Der spinnt, wenn du mich fragst. Aber vielleicht sollte ich ihn wirklich für den ersten Mars-Flug anmelden, dann wäre ich wieder Herr meines Blogs 😉

    1. Danke Sarah für den Hinweis, der T.Bot überschreitet jegliche Grenze … das geht so heutzutage nicht mehr! Ich werde ihn mal wieder zum Feedback-Gespräch bitten müssen.

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