12) SmartVid-20

Irgendwann im Jahr 2022, wird man beim Aufräumen vielleicht auf diesen Zeitungsartikel stoßen. Er wird die Welt verändert haben.

Berliner Allgemeine Zeitung 20. März 2021:

Gesundheitsministerin, Bundeskanzler und die Top-Virologen des Landes, laden zur Pressekonferenz ins Headquarter der Bundesregierung auf Hiddensee ein.

Hauptthema sei die immer noch anhaltenden Pandemie Covid-19 und neue Erkenntnisse aus der Ursachen-Forschung. Vorabberichte ließen verlauten, dass einem Team aus hochkarätigen Wissenschaftlern der Durchbruch bei der Ursachenforschung gelungen sei. Erste Auszüge der wissenschaftlichen Arbeit liegen nun vor. Demnach hat das Covid-19 Virus schon kurz nach seiner Entdeckung 2019 einen Ableger gebildet, der sich bevorzugt in Baukomponenten von Smart Phones und Tablets einnistet.  Insbesondere Home Button, Lautsprecher und das integrierte Mikrofon sind ideale Nist- und Vermehrungsplätze für diesen Virus. Dadurch sei auch zu erklären, warum selbst durch massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit bislang keine nennenswerten Erfolge erzielt werden konnten. Die Menschen hielten in diesen schwierigen Zeiten ständig ihr Smart Phone in der Hand, machten Selfies, Video-Calls mit den Eltern und bezahlten damit an den Kassen der Super Märkte. Mit dieser Erkenntnis erwartet man nun weitere drastische Einschränkungen. Da ein normale Reinigung der Geräte nicht ausreicht, werden die Bürger gebeten, unverzüglich ihre Smart Phones zu sichern (nur über WiFi, nicht per Kabel) und zur jeweiligen zentralen Sammelstelle der Gemeinde zu schicken (nicht bringen!). Die großen Smart Phone Hersteller Pear, Samson und Au-Weih signalisierten bereits volle Unterstützung bei der Idee, die Smart Phones per Fernsteuerung in Brand zu setzen und somit dem Virus konsequent an den Kragen zu gehen. Die Technologie gäbe es seit 2016 und war damals versehentlich an die Öffentlichkeit geraten. Nachdem einzelne Geräte in Brand gerieten, wurde dieses Feature damals als technischer Defekt kommuniziert. Damit erreicht die Krise wohl eine weitere Verschärfung. Haben sich die Deutschen in den vergangenen Monaten damit abgefunden, in der Wohnung zu bleiben, selten das Haus zu verlassen und nicht mehr in die Schule zu gehen, werden sie nun vor die vermutlich härteste Probe gestellt. Bis zur Entwicklung eines Nano-Gehirn-Mobil-Chips nach G5-Standard, wird das liebgewonnene „Daddeln“ wohl auf längere Zeit unmöglich sein.

Ende Zeitungsartikel Berliner Allgemeine Zeitung vom 20.03.2021

 

Klarstellung des Verfassers, heute am 20.03.2020:

Der oben formulierte Zeitungsartikel ist frei erfunden, er entbehrt jeder virologischen, technischen, politischen Grundlage. Ich habe die Handlung in die Zukunft verlagert, die mir genauso unbekannt ist, wie allen anderen Menschen auch. Diese fiktive Kurzgeschichte soll uns Handy-Nutzer zu Gedanken-Spielen einladen, wie es denn wäre, wenn es auf einmal keine Smart Devices mehr gäbe und auch daran erinnern, vielleicht doch ab und zu mal über unsere Handys zu Wischen. Nicht nur mit dem Daumen, sondern mit einem Reinigungstuch 😉

Ende der Klarstellung

4 Kommentare zu „12) SmartVid-20

  1. Junge, Junge, da wird mir doch ganz schwummerig. die Idee mit dem In-Brand-Setzen ist ja echt grob, wenn ich bedenke, wie sich die Regierung in den letzten Tagen und auch heute noch auf allen normalen Kanälen abstrampelt, die ignoranten, freiheitsverwöhnten Leute zu mehr Abstand zu überzeugen. Das wird nicht klappen, denn diese Leute sehen die Programme nicht. … Also hilft nur staatliche Gewalt, auch wenn´s blöd ist.

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