52) Lego im Fuß

Ich denke mal, die meisten von uns Jungs haben früher mit Lego oder ähnlichen Bausteinen gespielt, oder? Manche tun es heute noch. Versunken in der Kiste voller kleiner Steine, bunter Platten und den ganz beliebten Sonderteilen, die jeder zuerst haben wollte. Eine Welt für sich. „Flache Zweier“, „dicke Vierer“ und „glatte Achter“. Viele schöne Erinnerungen sind da in meinem Kopf vorhanden. Fliegende Wohn-Mobile, bunte Polizei-Autos und gigantische Traumhäuser, die niemand finanzieren könnte. Super kreativ, ganz ohne Bildschirm. Nichts zum Wischen. Völlig ohne Strom.

Heute kann mich das Plastik aber auch auf die Palme bringen:

  • Beim Kauf schlackert man mit den Ohren. Alter Schwede … äh Däne …, ist das teuer. So viel Geld für so wenig Plastik?
  • Beim Bau wird man gern zum Customer-Support erklärt, weil irgendetwas nicht zusammenpasst. „Papa, hier stimmt ´was nicht…“. Oh je. Zwanzig Seiten rückwärts in der Bauanleitung.
  • Beim Aufräumen verschwinden die Teile in der Kiste. Die Chance, dieses Teil in zweifacher Ausfertigung wiederzusehen, fällt in dem Moment auf Null.
  • Beim Staubsaugen, macht’s immer mal wieder „klick“ und „klack“. War das jetzt ein langweiliger „Einer“ oder irgendein ein besonderes Teil. Wie kriege ich das jetzt wieder aus dem Staubbeutel heraus?
  • Beim barfüßigen Marsch durch die nächtliche Wohnung kommt es dann zum Highlight. „Ahhhhh …. Autsch, verdammt nochmal! Wer zum Henker hat hier die Bausteine … ?“  Jeder, kann das fühlen.

Aber apropos Plastik. Wie is’n das jetzt mit der Umwelt? Haben wir da jetzt etwa Mikroplastik zu Hause? 😉

Photo: Abu Dhabi Airport

 

4 Kommentare zu „52) Lego im Fuß

  1. Oh, das kenne ich auch bestens. Gottlob ist die Legopassion bei unserem Teenager verflogen. Hatte diese Miniteile auch verflucht – im Staubsauger und an den nackten Füßen 🤣 Deine Zeit wird auch kommen, wenn du nur noch nostalgisch an die Legozeit deiner Kids zurückdenkst!

  2. zum Thema Umwelt: ich habe das Gefühl als ob Legobauteile von Generation zu Generation weitergegeben werden… und so lange sie nicht unter dem nackten Fuß landen ist alles gut. Schöne Beobachtung aus dem Alltag.

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