25) Hose nass

Die heimischen Wasserhähne in Haus oder Wohnung kennt man in- und auswändig. Man kann sie sogar in der dunklen Nacht bedienen und sicher sein, die erwartete Wasser-Menge und -Temperatur zu erhalten. Auch wenn man in anderen Wohnungen zu Gast ist, erwarten einen keine großen Überraschungen. Auf öffentlichen Toiletten, in Hotels oder im Büro ist das aber ganz anders. Da kann mir aber ganz schnell die gute Laune vergehen:

  1. Man bekommt nur kaltes Wasser. Angeblich soll das ja gut für die Haut sein, ist aber auch sehr unangenehm. Je nach innerer Temperatur.
  2. Der Wasserhahn ist zu kurz. Das Wasser fällt direkt hinter der Beckenkante in die Tiefe. Fast unmöglich, dort zwei große Hände drunterzukriegen.
  3. Es kommt zu wenig Wasser. Hier dauert es ewig, bis man die Seife wieder los wird. Hat man dabei keine Geduld, wird man anschließend mit anhaltender Flüssig-Seife unterm Ehe-Ring bestraft.
  4. Das Wasser läuft zeitlich begrenzt. Oft ist das so kurz eingestellt, dass man kaum nasse Hände bekommt und schon allein eine Hand benötigt, um nur den Drücker zu bedienen.

Mit diesen Umständen kann man irgendwie umgehen, die nächste Situation allerdings ist ein Albtraum für jeden Mann.

5. Man geht nichtsahnend auf das Waschbecken zu und öffnet den Wasserhahn. Das Wasser schießt mit viel Druck heraus und verteilt sich auf der Hose. Unterhalb der Gürtellinie. Riesige nasse Flecken. Na großartig. Trägt man schwarz,  fällt es kaum auf. Wenn nicht, kann man nicht viel machen außer zu warten oder das irgendwie zu fönen oder zu trocknen. Dazu bitte einfach mal „Mr Bean“ und „Trockner“ in die gängige Suchmaschine eingeben und dann selber probieren!

Nun aber, wo immer mehr der konventionellen „Handpuster“ gegen diese lauten Wind-Maschinen eingetauscht werden, in die man seine Hände 10 Sekunden hineinhalten soll, hat man echt keine Chance mehr. Man kann sich nur noch einen coolen Spruch ausdenken und mit nasser Hose zurück ins Meeting gehen.

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